QS-Filter: Wie wurden dokumentationspflichtige Fälle erkannt?
Seit der Einführung der DRGs im Jahre 2004 ist der QS-Filter die Basis dafür, dass Krankenhaussoftware erkennt, welche Fälle für die Qualitätsdarstellung im BQS-Verfahren dokumentiert werden müssen. Der QS-Filter nutzt für die Ermittlung der dokumentationspflichtigen Leistungen die im Krankenhaus routinemäßig dokumentierten Diagnosen und Prozeduren.
Der QS-Filter erfüllt die folgenden Anforderungen:
- Die Auslösung der QS-Dokumentation orientiert sich an der medizinischen Leistung.
- Die Auslösung erfolgt über Gruppen aus ICD- und OPS-Schlüsseln sowie gegebenenfalls über weitere Kriterien.
- Der QS-Filter greift auf routinemäßig im Krankenhaus vorhandene Daten zurück, verursacht also keinen zusätzlichen Dokumentationsaufwand.
- Der administrative Aufwand wird reduziert.
- Die BQS-Spezifikation ermöglicht die Einbindung des QS-Filters in die Software-Umgebung des Krankenhauses.
- Das Ergebnis des QS-Filter-Prozesses ist reproduzierbar.