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Ausfüllhinweise
Mammachirurgie (18/1) |
| Zeile | Bezeichnung | Allgemeiner Hinweis | Ausfüllhinweis |
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Institutionskennzeichen
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Kodes:
Schlüssel Institutionskennzeichen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de) |
Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt. Hier ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene IK zu verwenden. Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden. |
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Betriebsstätten-Nummer
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Gültige Angabe: ≥ 1
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Diese Betriebsstätten-Nummer dient zur Unterscheidung organisatorisch getrennter Bereiche bei gleichem Institutionskennzeichen und gleicher Fachabteilungsnummer. Die Betriebsstätten-Nummer ist standardmäßig „1“. Ihre Verwendung oder Nicht-Verwendung kann durch das Krankenhaus bzw. den Träger frei festgesetzt werden, wenn es keine landeseinheitliche Empfehlung bzw. Festlegung für die bestimmte Verwendungsform gibt. Die Betriebstättennummern eines Krankenhauses sollen jahrgangsübergreifend in der gleichen Weise vergeben werden, falls keine organisatorischen Veränderungen stattgefunden haben. Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden. |
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Fachabteilung
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Kodes:
Schlüssel Fachabteilungen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de) Format: § 301-Vereinbarung |
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Identifikationsnummer des Patienten
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-
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Die Identifikationsnummer erhält der Patient im Krankenhaus bei der Aufnahme. Verbleibt im Krankenhaus, wird nicht an LQS/BQS übermittelt. |
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4
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Geburtsdatum
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Format: TT.MM.JJJJ
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- |
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5
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Geschlecht
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Kodes:
1 = männlich 2 = weiblich |
- |
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Aufnahmedatum Krankenhaus
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Format: TT.MM.JJJJ
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Besonderheiten bei der DRG-FallzusammenführungBei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.Beispiel 1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2005 bis zum 10.1.2005 2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2005 bis zum 20.1.2005 Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2005, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2005 |
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Aufnahmediagnose(n) ICD-10
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Kodes:
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de) |
Die Kodierung der Aufnahmediagnaosen geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen ICD-GM-Katalog. |
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Einstufung nach ASA-Klassifikation
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Kodes:
1 = normaler, ansonsten gesunder Patient 2 = Patient mit leichter Allgemeinerkrankung 3 = Patient mit schwerer Allgemeinerkrankung und Leistungseinschränkung 4 = Patient mit inaktivierender Allgemeinerkrankung, ständige Lebensbedrohung 5 = moribunder Patient |
Risikoklassifikation ASA= American Society of Anesthesiologists |
| Zeile | Bezeichnung | Allgemeiner Hinweis | Ausfüllhinweis |
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zu operierende Seite
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Kodes:
1 = rechts 2 = links |
Wenn beide Seiten operiert werden, ist ein zweiter
Teildatensatz "Brust" (incl. Teildatensatz Operation) anzulegen und
auszufüllen. |
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tastbarer Mammabefund
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Im Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl.präoperative tumorspezifische Therapie) ist hier der prätherapeutische Befund vor der neoadjuvanten Therapie anzugeben |
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Primärtumor T
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Kodes:
0 = kein Anhalt für Primärtumor 1 = Tumor 2 cm oder weniger in größter Ausdehnung 1a = Tumor mehr als 0,1 cm, aber nicht mehr als 0,5 cm im größten Durchmesser 1b = Tumor mehr als 0,5 cm, aber nicht mehr als 1 cm im größten Durchmesser 1c = Tumor mehr als 1 cm, aber nicht mehr als 2 cm im größten Durchmesser 2 = Tumor mehr als 2 cm, aber nicht mehr als 5 cm in größter Ausdehnung 3 = Tumor mehr als 5 cm in größter Ausdehnung 4 = Tumor jeder Größe mit direkter Ausdehnung auf Brustwand oder Haut, wie unter 4a bis 4d beschrieben 4a = Ausdehnung auf Brustwand 4b = Ödem (einschl. Apfelsinenhaut) oder Ulzeration der Haut oder Satellitenknötchen der Haut der gleichen Brust 4c = Kriterien von 4a und 4b gemeinsam 4d = entzündliches (inflammatorisches) Karzinom is = Carcinoma in situ X = Primärtumor kann nicht beurteilt werden |
Bei sekundären Rekonstruktionen: frei lassen
Angabe zur prätherapeutischen Diagnosesicherung: (Schlüssel 1) Die TNM-Klassifikation erfolgt nach der 6. Auflage 2002 (1,2) Obligat sind nur die Hauptkategorien, die Unterteilung in Subkategorien (bei T1, T4, N2, N3) ist fakultativ. (1) UICC (2002) TNM classification of malignant tumours, 6th ed. (Soblin LH, Wittekind Ch, eds.). John Wiley & Sons, New York (2)
UICC (2002) TNM Klassifikation maligner Tumoren, 6. Aufl. (Wittekind
Ch, Meyer H-J, Bootz F, Hrsg). Springer, Berlin,
Heidelberg, New York 1. Allgemeine Regeln zur klinischen Klassifikation Im
Falle multizentrischer Karzinome (Definition siehe unten) wird der
Tumor mit der höchsten T-Kategorie klassifiziert. Simultane bilaterale
Tumoren werden getrennt klassifiziert. Schema zur T-Klassifikation TX Primärtumor kann nicht beurteilt werden T0 Kein Anhalt für Primärtumor Tis Carcinoma in situ: Tis (DCIS): Duktales Carcinoma in situ Tis (LCIS): Lobuläres Carcinoma in situ Tis (Paget): M. Paget der Mamille ohne nachweisbaren Tumor(1) Die Zusätze DCIS, LCIS und Paget können in der QS-Dokumentation nicht verschlüsselt werden.
T1 Tumor 2 cm oder weniger T1mic Mikroinvasion (4) T1a Tumor > 0,1 – 0,5 cm T1b Tumor > 0,5 – 1,0 cm T1c Tumor > 1,0 – 2,0 cm T2 Tumor > 2 – 5 cm T3 Tumor > 5 cm T4 Tumor jeder Größe mit direkter Ausbreitung auf Brustwand(2) oder Haut(3). T4a Ausdehnung auf Brustwand(2) T4b Ödem (einschließlich Apfelsinenhaut) oder Ulzeration der Brusthaut oder Satellitenmetastasen T4c Kriterien von T4a und T4b T4d Entzündliches (inflammatorisches) Karzinom(5). (1)M. Paget kombiniert mit einem nachweisbaren Tumor wird entsprechend der Größe des Tumors klassifiziert. (2)
Die Brustwand schließt die Rippen, die Interkostalmuskulatur und den
vorderen Serratusmuskel mit ein, nicht aber die Pektoralismuskulatur. (3) Als Ausdehnung auf die Haut gelten Ödem inkl. Apfelsinenhaut, Ulzeration der Brusthaut oder Satellitenmetastasen der Haut der gleichen Brust. Einziehungen der Haut oder der Mamille oder
andere Hautveränderungen (außer denjenigen, die in T4b, 4d
klassifiziert sind) können in T1, T2, T3 vorkommen, ohne die
T-Klassifikation zu beeinflussen. (4)
Unter Mikroinvasion wird ein Eindringen von Karzinomzellen über die
Basalmembran hinaus in das angrenzende Gewebe verstanden. Kein
Invasionsherd darf mehr als 0,1 cm in größter Ausdehnung messen. Wenn
multiple Mikroinvasionsherde vorliegen, wird nur die Ausdehnung des
größten Herdes für die Klassifikation verwendet. (Eine Summe aus der
Größe aller Mikroinvasionsherde darf nicht gebildet werden). Das
Vorhandensein multipler Mikroinvasionsherde sollte ebenso wie bei
multiplem größeren Karzinomen festgehalten werden. (5) Entzündliche (inflammatorische) Karzinome der Brust sind durch eine diffuse braune Induration der Haut mit erysipelähnlichem Rand gekennzeichnet, gewöhnlich ohne eine palpable Tumormasse. |
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regionäre Lymphknoten N
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Kodes:
0 = keine regionären Lymphknotenmetastasen 1 = Metastase(n) in beweglichen ipsilateralen axillären Lymphknoten 2 = Metastase(n) in ipsilateralen axillären Lymphknoten, untereinander oder an andere Strukturen fixiert oder in klinisch erkennbaren ipsilateralen Lymphknoten entlang der A. mammaria interna in Abwesenheit klinisch erkennbarer axillärer Lymphknotenmetastasen 2a = Metastase(n) in ipsilateralen axillären Lymphknoten, untereinander oder an andere Strukturen fixiert 2b = Metastase(n) in klinisch erkennbaren ipsilateralen Lymphknoten entlang der A. mammaria interna in Abwesenheit klinisch erkennbarer axillärer Lymphknotenmetastasen 3 = Metastase(n) in ipsilatateralen infraklavikul. LK mit o. ohne Beteil. ax. LK. o. in klin. erkb. ipsilat. LK entl. d. A.mam.int. in Anwh. klin. erkb. ax. LK-Metast. o. Metast. in ipsilat. supraklavik. LK mit o. ohne Beteil. ax. LK o. LK entl. d. A.mam.int. 3a = Metastase(n) in ipsilateralen infraklavikulären Lymphknoten 3b = Metastase(n) in ipsilateralen Lymphknoten entlang der A. mammaria in Anwesenheit axillärer Lymphknotenmetastasen 3c = Metastase(n) in ipsilateralen supraklavikulären Lymphknoten X = regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt werden (z.B. vor klinischer Klassifikation bioptisch entfernt) |
Im Falle einer neoadjuvanten Therapie
(vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl. präoperative
tumorspezifische Therapie) ist hier der prätherapeutische Befund vor
der neoadjuvanten Therapie anzugeben Definition der regionären Lymphknoten Regionäre Lymphknoten sind:
Metastasen in allen anderen Lymphknoten werden als Fernmetastasen klassifiziert. Schema zur N-Klassifikation
![]()
(1) UICC (2002) TNM classification of malignant tumours, 6th ed.(Soblin LH, Wittekind Ch, eds.). John Wiley & Sons, New York (2) UICC (2002) TNM Klassifikation maligner Tumoren, 6. Aufl. (Wittekind Ch, Meyer H-J, Bootz F, Hrsg). Springer, Berlin Heidelberg New York |
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Mikrokalk
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Kodes:
1 = ja |
Befund in der bildgebenden Diagnostik der befallenen Seite: Nachweis von Mikrokalk Ja / Keine Angabe |
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Multizentrizität
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Kodes:
1 = ja |
Multizentrizität ist nach der Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft(1)
definiert als Auftreten von getrennten Karzinomherden in mehr als einem
Quadranten bzw. bei einem Abstand von mindestens 4 cm zwischen den
Herden. (1) Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004. www.uni-duesseldorf.de/awmf/llindex.html |
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Multifokalität
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Kodes:
1 = ja |
Multifokalität ist nach der Leitline der Deutschen Krebsgesellschaft(1) definiert als das Auftreten von getrennten Karzinomherden in einem Quadranten bzw. nach Faverly et al.(2) bei einem Abstand zwischen den Herden von weniger als 4 cm. (1)
Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche
Fachgesellschaften. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des
Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche
Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045,
Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004.
www.uni-duesseldorf.de/awmf/llindex.html |
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keiner dieser Befunde
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Kodes:
1 = ja |
Auszufüllen, wenn keine der obigen Informationen zutrifft. |
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Histologie vor dem ersten Eingriff bei diesem stationären Aufenthalt vorliegend
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Ein histologischer Befund z.B. durch
Stanzbiopsie liegt vor dem ersten operativen Eingriff bei diesem
stationären Aufenthalt vor.
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Histologie
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Kodes:
40 = fibrozystische Mastopathie 41 = Fibroadenom 42 = phylloider Tumor 43 = Adenose und Varianten 44 = Adenom 45 = Papillom 46 = duktale Hyperplasie 49 = sonstige benigne Veränderungen 50 = lobuläre Neoplasie (LCIS) 51 = flache epitheliale Atypie (duktale intraepitheliale Neoplasie = DIN 1a) 52 = atypische duktale Hyperplasie (ADH) (DIN 1b) 53 = duktales Carcinoma in situ (DCIS), Grad 1 (DIN 1c) 54 = DCIS, Grad 2 (DIN 2) 55 = DCIS, Grad 3 (DIN 3) 56 = papilläres in situ-Karzinom 60 = invasiv-duktales Karzinom 61 = invasiv-lobuläres Karzinom 62 = tubuläres Karzinom 63 = sonstige invasive Karzinome 70 = benigne sonstige Neoplasien 71 = maligne sonstige Neoplasien 80 = ohne pathologischen Befund |
Die histologische Klassifikation erfolgt entsprechend den in Schlüssel 5 aufgelisteten Kategorien.
Bei sekundären Rekonstruktionen: Befund der Primär-Operation Tavassoli F. A., Devilee P: World Health Organization Classification of Tumours. Pathology and Genetics of Tumours of the Breast and female Genital Organs. IARC Press. Lyon 2003.
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Datum der prätherapeutischen histologischen Diagnose
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Format: TT.MM.JJJJ
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Eingetragen wird das Datum des definitiven Befundes des pathologischen Institutes.
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Methode bekannt
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Ausfüllhinweis ergänzen: Bei sekundären Rekonstruktionen: 1 = ja (Item: offene Biopsie) |
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Stanzbiopsie
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Kodes:
1 = ja |
Art der Materialgewinnung: Als Stanzbiopsien gelten Biopsien mit Nadeln, deren Außendurchmesser 1 mm oder mehr beträgt (Grobnadel-, Core-, Drillbiopsie). |
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vakuumunterstützte Mammabiopsie
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Kodes:
1 = ja |
Art der Materialgewinnung: Vakuumbiopsien und ABBI-Biopsien werden unter dem Item vakuumunterstützte Mammabiopsie dokumentiert. |
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offene Biopsie
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Kodes:
1 = ja |
Art der Materialgewinnung: Offene
Biopsien sind chirurgische Eingriffe bei noch nicht gesicherter
mikroskopischer Diagnose. Sie werden als lokale Exzision (Tumorektomie,
Exzisionsbiopsie) vorgenommen, gelegentlich (bei Verdacht auf M. Paget)
auch als Mamillenexzision. |
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Feinnadelbiopsie
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Kodes:
1 = ja |
Art der Materialgewinnung: Bei Feinnadelbiopsien erfolgt die Entnahme mit Nadeln, deren Außendurchmesser maximal 0,9 mm beträgt. Das so gewonnene Material wird meist zytologisch (Aspirationszytologie), kann aber auch histologisch untersucht werden. |
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andere
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Kodes:
1 = ja |
Art der Materialgewinnung: Auswahl, wenn keine der obigen Methoden zutrifft. |
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26
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ambulant
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Kodes:
1 = in eigener Einrichtung durchgeführt 2 = in Fremdeinrichtung durchgeführt |
- |
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27
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stationär
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Kodes:
1 = in eigener Einrichtung durchgeführt 2 = in Fremdeinrichtung durchgeführt |
- |
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präoperative tumorspezifische Therapie
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Kodes:
0 = nein 1 = systemische Chemotherapie 2 = Strahlentherapie 3 = Kombination von Chemotherapie und Strahlentherapie 4 = Endokrine Therapie 5 = andere |
Bei sekundären Rekonstruktionen: Adjuvante und neoadjuvante Therapie der Primärerkrankung |
| Zeile | Bezeichnung | Allgemeiner Hinweis | Ausfüllhinweis |
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wievielter mammachirurgischer Eingriff während dieses Aufenthalts?
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Gültige Angabe: ≥ 1
Angabe ohne Warnung: ≤ 10 |
Anhand dieses Datenfeldes sind verschiedene
dokumentationspflichtige Eingriffe während eines Aufenthaltes
unterscheidbar. Innerhalb einer QS-Dokumentation eines Falls darf
dieselbe Eingriffsnummer nicht mehrfach vergeben werden. Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden. |
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30
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Tumorresektion wegen Primärerkrankung
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
- |
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Folgeeingriff wegen Primärerkrankung
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Kodes:
0 = nein 1 = ja, wegen unvollständiger TU-Entfernung 2 = ja, wegen geplanten mehrzeitigen Vorgehens 3 = ja, aus anderem Grund |
Bei sekundären Rekonstruktionen: 3 = Folgeeingriff, aus anderem Grund |
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32
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Voroperation
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Kodes:
1 = in eigener Einrichtung durchgeführt 2 = in Fremdeinrichtung durchgeführt |
- |
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33
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Eingriff wegen Rezidiverkrankung
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
- |
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präoperative Draht-Markierung durch bildgebende Verfahren
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
„präoperative Draht-Markierung“ = auch ja, wenn eine Clip-Markierung erfolgt. |
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35
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Mammographie
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Kodes:
1 = ja |
- |
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36
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Sonographie
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Kodes:
1 = ja |
- |
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37
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MRT
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Kodes:
1 = ja |
- |
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postoperatives Präparatröntgen
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Erfassung des Merkmals zur postoperativen Qualitätskontrolle bei vorausgegangener Draht-Markierung durch Mammographie und Tumorentfernung |
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präoperative Wundkontaminationsklassifikation (nach Definition der CDC)
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Kodes:
1 = aseptische Eingriffe 2 = bedingt aseptische Eingriffe 3 = kontaminierte Eingriffe 4 = septische Eingriffe Format: Erläuterungen i. d. Ausfüllhinweisen |
Präoperative Wundkontamination nach CDC– Kriterien1 = aseptische Eingriffe: 2 = bedingt aseptische Eingriffe:
3 = kontaminierte Eingriffe: 4 = septische Eingriffe: (Quelle: Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) 2004) |
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40
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OP-Datum
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Format: TT.MM.JJJJ
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- |
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Operation (OPS)
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Kodes:
Schlüssel OPS (amtliche Kodes) (Quelle http://www.dimdi.de) |
Alle OPS-Kodes des durchgeführten Eingriffs sind hier zu dokumentieren. In der Version 2005 des OPS hat das DIMDI erstmals Zusatzkennzeichen für die Seitenbezeichnung
eingeführt: R (Rechts), L (Links) und B (Beidseitig) eingeführt. Für
Prozeduren an Lokalisationen, die paarig vorhanden sind (z.B. Leiste,
Niere, Oberschenkel etc.), sind die Zusatzkennzeichen R, L oder B
verpflichtend. Diejenigen Schlüsselnummern des OPS, die mit einem
Zusatzkennzeichen versehen werden müssen, sind im OPS-Katalog
2005 besonders gekennzeichnet.
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42
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Dauer des Eingriffs (Schnitt-Nahtzeit)
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Angabe in: Minuten
Gültige Angabe: ≥ 1 Minuten Angabe ohne Warnung: ≤ 240 Minuten |
- |
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43
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perioperative Antibiotikaprophylaxe
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
- |
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intraoperativer Schnellschnitt durchgeführt
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Mit diesem Item sind nur die Schnellschnittuntersuchungen des Primärtumors gemeint (nicht solche der Resektionsränder oder der Lymphknoten). |
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brusterhaltende Operation (BET)
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Kodes:
0 = nein 1 = ja 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz erfüllter Kriterien BET) 3 = ja (auf Wunsch Patient(in), trotz nicht erfüllter Kriterien BET) |
Bei sekundären Rekonstruktionen: 0 = nein, bei Rekonstruktion nach Mastektomie 1 = ja, bei Rekonstruktion nach BET |
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Rekonstruktion
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Kodes:
0 = nein 1 = ja 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz ärztlicher Empfehlung) |
Eine Rekonstruktion liegt dann vor, wenn einer der folgenden Eingriffe durchgeführt wurde: Nach Brusterhaltung:
Nach Mastektomie:
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Zeitpunkt
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Kodes:
1 = primär 2 = sekundär 9 = nicht näher bezeichnet |
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Material
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Kodes:
1 = Fremdmaterial 2 = Eigenmaterial 3 = beides |
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| Zeile | Bezeichnung | Allgemeiner Hinweis | Ausfüllhinweis |
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postoperative Wundinfektion (nach Definition der CDC)
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Kodes:
0 = nein 1 = ja Format: Erläuterungen i. d. Ausfüllhinweisen |
Angabe zur postoperativen (eingriffsbezogenen) Wundinfektion. Wenn die Angabe mit 1 = Ja beantwortet worden ist, ist die Einteilung der Wundinfektion nach CDC-Klassifikation anzugeben: Allgemeine Prinzipien der CDC-Definitionen für nosokomiale Infektionen Als Reaktion auf das Vorhandensein von Mikroorganismen oder ihrer Toxine liegen lokale oder systemische Infektionszeichen vor. Es dürfen keine Hinweise existieren, dass die Infektion bereits bei der Aufnahme in das Krankenhaus vorhanden oder in der Inkubationsphase war. Außerdem gilt:
Die nosokomialen Infektionen können durch endogene oder exogene Infektionserreger hervorgerufen worden sein. Infektionen, die mit Komplikationen oder Ausbreitungen von bereits bei der Aufnahme vorhandenen Infektionen verbunden sind, werden nicht als nosokomiale Infektionen angesehen, es sei denn, ein Erregerwechsel oder das Auftreten neuer Symptome deutet stark auf eine neu erworbene Infektion hin. Eine Kolonisation (Anwesenheit von Erregern auf der Haut, Schleimhaut, in offenen Wunden, in Exkreten oder Sekreten, aber ohne klinische Symptome) ist keine Infektion. |
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CDC-Klassifikation
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Kodes:
1 = A1 (oberflächliche Infektion) 2 = A2 (tiefe Infektion) 3 = A3 (Räume/Organe) |
Diese Angabe ist nur dann erforderlich, wenn die Angabe zur postoperativen Wundinfektion mit 1 = Ja beantwortet worden ist. CDC-Definitionen für Postoperative WundinfektionenA1 Postoperative oberflächliche WundinfektionInfektion an der Inzisionsstelle innerhalb von 30 Tagen nach der Operation, die nur Haut oder subkutanes Gewebe mit einbezieht, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:
A2 Postoperative tiefe WundinfektionInfektion innerhalb von 30 Tagen nach der Operation (innerhalb von 1 Jahr, wenn Implantat in situ belassen), und Infektion scheint mit der Operation in Verbindung zu stehen und erfasst Faszienschicht und Muskelgewebe, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:
A3 Infektion von Organen und Körperhöhlen im OperationsgebietInfektion innerhalb von 30 Tagen nach der Operation (innerhalb von 1 Jahr, wenn Implantat in situ belassen), und Infektion scheint mit der Operation in Verbindung zu stehen und erfasst Organe oder Körperhöhlen, die während der Operation geöffnet wurden oder an denen manipuliert wurde, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:
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sonstige postoperative Komplikation(en)
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Angabe zu sonstigen postoperativen Komplikationen lt. Schlüssel 4. |
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Art der Komplikation (postoperativ)
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Kodes:
1 = Pneumonie 2 = Kardiovaskuläre Komplikationen 3 = tiefe Bein-/Beckenvenenthrombose 4 = Lungenembolie 5 = Infektion der ableitenden Harnwege 9 = Serom/Hämatom 10 = Nachblutung 11 = Gefäß- und / oder Nervenschäden 12 = Dekubitus 13 = Fieber > 38°C (ab 3. Tag postop.> 48 h) 15 = Protheseninfektion 29 = andere postop. Komplikationen |
Schlüsselwert 01 (Pneumonie): Pneumoniekriterien nach CDC Es muss einem der folgenden Kriterien entsprechen: 1. Rasselgeräusche bei der Auskultation oder Dämpfung bei Perkussion während der Untersuchung des Thorax und eines der folgenden Kriterien:
2. Röntgenuntersuchung des Thorax zeigt neues oder progressives Infiltrat, Verdichtung, Kavitation oder pleuralen Erguss und eines der folgenden Kriterien:
Histopathologischer Nachweis einer Pneumonie. Schlüsselwert 02 (Kardiovaskuläre Komplikationen):
Komplikationen des Herzen oder des Blutkreislaufes, die im Zusammenhang
mit dem Eingriff aufgetreten sind und behandlungsbedürftig sind (z.B.
medikamentös, interventionell) Schlüsselwert 03 (Tiefe/Bein-Beckenvenenthrombose): Nachweis durch bildgebendes Verfahren oder klinische Diagnose Schlüsselwert 04 (Lungenembolie): Nachweis durch bildgebendes Verfahren oder klinische Diagnose Schlüsselwert 05 (Infektion der ableitenden Harnwege): Symptomatische Harnweginfektion (Kriterien der CDC) muss eines der folgenden Kriterien erfüllen: 1. Eines der folgenden: Fieber (> 38°C), Harndrang, Häufigkeit, Dysurie oder suprapubische Missempfindungen und eine Urinkultur von > 105 Kolonien/ml Urin mit nicht mehr als zwei Arten von Mikroorganismen. 2. Zwei der folgenden: Fieber (> 38°C), Harndrang, Häufigkeit, Dysurie oder suprapubische Missempfindungen und eines der folgenden Anzeichen:
Schlüsselwert 09: (Serom/Hämatom): Nur zu dokumentieren, wenn eine Intervention erforderlich ist. Schlüsselwert 10: (Nachblutung): Nur zu dokumentieren, wenn eine Intervention (EK-Gabe, Revision, Punktion) erforderlich ist. Schlüsselwert 11: (Gefäß- und/oder Nervenschäden): Der Begriff „Nervenschaden“ wird durch jeden Nervenschaden (sensibel oder motorisch) definiert, der dem definierten Versorgungsgebiet eines Nerven zugeordnet ist, so dass Hautnervenschäden nicht zu dokumentieren sind. |
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Revisions-Operation auf Grund von intra-/postoperativen Komplikation(en) notwendig
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Revisionsoperationen sind ungeplante Folgeeingriffe wegen Komplikationen des Primäreingriffs. Hinweis: Dokumentiert werden soll eine (operative)/offene Revision, nicht aber z. B. die Punktion eines Seroms. |
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definitive postoperative Histologie
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Angabe, ob endgültige Histologie vorliegt. Bei
mehrzeitigem Vorgehen zur Primärbehandlung des Tumors (z.B.
Nachresektion bei unvollständiger Tumorentfernung im
Ersteingriff) ist hier 1 = „ja“ anzugeben, wenn bei Abschluss des
Datensatzes die histologischen Befunde aller Operationen zur
Primärbehandlung des Tumors vorliegen. Wenn mehrere Datensätze
angelegt werden müssen wegen Abrechnung mehrerer DRG's, ist hier 1 =
„ja“ nur nach der letzten Operation anzugeben.
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führender Befund
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Kodes:
40 = fibrozystische Mastopathie 41 = Fibroadenom 42 = phylloider Tumor 43 = Adenose und Varianten 44 = Adenom 45 = Papillom 46 = duktale Hyperplasie 49 = sonstige benigne Veränderungen 50 = lobuläre Neoplasie (LCIS) 51 = flache epitheliale Atypie (duktale intraepitheliale Neoplasie = DIN 1a) 52 = atypische duktale Hyperplasie (ADH) (DIN 1b) 53 = duktales Carcinoma in situ (DCIS), Grad 1 (DIN 1c) 54 = DCIS, Grad 2 (DIN 2) 55 = DCIS, Grad 3 (DIN 3) 56 = papilläres in situ-Karzinom 60 = invasiv-duktales Karzinom 61 = invasiv-lobuläres Karzinom 62 = tubuläres Karzinom 63 = sonstige invasive Karzinome 70 = benigne sonstige Neoplasien 71 = maligne sonstige Neoplasien 80 = ohne pathologischen Befund |
Auswahl nach Schlüssel 5: Histologie Im
Falle einer histologischen Komplett-Remission nach neoadjuvanter
Therapie (vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl. Item
präoperative tumorspezifische Therapie) ist hier ausnahmsweise der
führende präoperative histologische Befund anzugeben. Bei
mehrzeitigem Vorgehen zur Primärbehandlung, auch bei Erst-Operation vor
diesem stationären Aufenthalt, ist der gravierendste histologische
Befund einzutragen.
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pT
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Kodes:
0 = kein Anhalt für Primärtumor 1 = Tumor 2 cm oder weniger in größter Ausdehnung 1a = mehr als 0,1 cm, aber nicht mehr als 0,5 cm in größter Ausdehnung 1b = mehr als 0,5 cm, aber nicht mehr als 1 cm in größter Ausdehnung 1c = mehr als 1 cm, aber nicht mehr als 2 cm in größter Ausdehnung 1mic = Mikroinvasion 0,1 cm oder weniger in größter Ausdehnung 2 = Tumor mehr als 2 cm, aber nicht mehr als 5 cm in größter Ausdehnung 3 = Tumor mehr als 5 cm in größter Ausdehnung 4 = Tumor jeder Größe mit direkter Ausdehnung auf Brustwand oder Haut soweit unter T4a bis T4d beschrieben 4a = Ausdehnung auf die Brustwand 4b = Ödem (einschließlich Apfelsinenhaut) oder Ulzeration der Brusthaut oder Satellitenknötchen der Haut der gleichen Brust 4c = Kriterien 4 a und 4 b gemeinsam 4d = entzündliches (inflammatorisches) Karzinom isD = DCIS ductales Carcinoma in situ isL = LCIS lobuläres Carcinoma in situ isP = Paget M. Paget der Mamille ohne nachweisbaren Tumor X = Primärtumor kann nicht beurteilt werden |
Auswahl nach Schlüssel 6: pT Im
Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder
Chemotherapie, vgl. Item präoperative tumorspezifische Therapie) wird
die Angabe als ypT gewertet (ypTNM-Klassifikation nach neoadjuvanter
Therapie) pTNM-Klassifikation Die pTNM-Klassifikation erfolgt nach UICC 6. Auflage, 2002 (1,2). (1) UICC (2002) TNM classification of malignant tumors, 6th ed. (Sobin LH, Wittekind Ch, eds.). John Wiley & Sons, New York (2)
UICC (2002) TNM Klassifikation maligner Tumoren, 6. Aufl. (Wittekind
Ch, Meyer H-J, Bootz F, Hrsg). Springer, Berlin, Heidelberg, New York pT-Klassifikation Eine pT-Klassifikation erfordert die Untersuchung des Primärtumors ohne makroskopisch erkennbaren Tumor an den Resektionsrändern. Ein Fall kann nach pT klassifiziert werden, wenn an den Resektionsrändern ein Tumor nur histologisch nachgewiesen wird. Die pT-Kategorien entsprechen den T-Kategorien (siehe klinische TNM-Klassifikation). Zur Bestimmung der Tumorgröße wird nur die invasive Komponente gemessen. Wenn eine große in-situ Komponente (z. B. 4 cm) und eine kleine invasive Komponente (z.B. 0,5 cm) besteht, wird der Tumor entsprechend der kleinen invasiven Komponente (im Beispiel pT1a) klassifiziert. |
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pN
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Kodes:
0 = keine regionären Lymphknotenmetastasen, Fälle mit isolierten Tumorzellen (ITC) in regionären Lymphknoten werden als pN0 klassifiziert 1 = Metastase(n) in 1 bis 3 ipsilat. ax. LK und/oder ipsilat. LK entlang der A. mammaria interna mit mikroskopischer/en Metastase(n), nachgewiesen durch Untersuchung des Schildwächterlymphknotens, aber nicht klin. erkennbar 1a = Metastase(n) in 1 bis 3 axillären Lymphknoten, zumindest eine Metastase mehr als 0,2 cm in größter Ausdehnung 1b = Lymphknoten entlang der A. mammaria interna mit mikroskopischer(n) Metastase(n) nachgewiesen durch Untersuchung des Schildwächterlymphknotens, aber nicht klinisch erkennbar 1c = Kriterien von 1a und 1b 1mi = Mikrometastase(n) (größer als 0,2 mm, aber nicht größer als 0,2 cm) 2 = Metastase(n) in 4 - 9 axillären Lymphknoten oder in klinisch erkennbaren Lymphknoten entlang der A. mammaria interna in Abwesenheit axillärer Lymphknotenmetastasen 2a = Metastase(n) in 4 - 9 axillären Lymphknoten, zumindest eine Metastase mehr als 0,2 cm in größter Ausdehnung 2b = Metastase(n) in klinisch erkennbaren Lymphknoten entlang der A. mammaria interna in Abwesenheit axillärer Lymphknotenmetastasen 3 = Metast. 10 o.m.ipsilat.ax. o. in ipsilat.infrakl. LK o. in klin.erkb.ipsilat. LK entl. A.mam.int. in Anwh. mind. 1 ax. LK-Metast. o.m. als 3 ax. LK-Metast. m. klin.n.erkb., nur mikrk. nachwb. Metast. in LK entl. d. A.mam.int. o. Metast. in suprakl. LK 3a = Metastase(n) in 10 oder mehr ipsilateralen axillären Lymphknoten (zumindest eine größer als 0,2 cm) oder in ipsilateralen infraklavikulären Lymphknoten 3b = Metast. in klin. erkennbaren LK entlang der A.mam.int. in Anwes. v. mind. einer ax. LK-Metast. oder LK-Metast. in mehr als 3 ax. LK und in LK entl. der A. mam. int., nachgew. d. Unters. des Schildwächterlymphknotens, aber n. klin. erkennb. 3c = Metastase(n) in ipsilateralen supraklavikulären Lymphknoten X = Regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt werden (z.B. zur Untersuchung nicht entnommen oder bereits früher entfernt) |
Auswahl nach Schlüssel: pN pN-Klassifikation Die pN-Klassifikation erfordert die Resektion und histologische Untersuchung zumindest der unteren axillären Lymphknoten (Level I). Hierbei sollen üblicherweise mindestens 10 Lymphknoten histologisch untersucht werden.(1) pNX
darf nur angewandt werden, falls keine Lymphknoten untersucht wurden
(Auch bei einer Anzahl untersuchter Lymphknoten < 10 muss das
Staging pN0 lauten, falls keine Metastasen gefunden wurden. Dies gilt
auch für Sentinel-Node-Biopsien). (Greene et al. 2005. On the Use and
Abuse of X in the TNM Classification. Cancer February 1.2005. Volume
103 (3), p. 647-49) Die Untersuchung eines oder mehrerer Sentinel-Lymphknoten kann für die pathologische Klassifikation herangezogen werden. Eine Klassifikation, die allein auf der Untersuchung von Sentinel-Lymphknoten beruht, sollte mit dem Zusatz (sn) bezeichnet werden, z. B. pN1(sn). Dieser Zusatz kann in der QS-Dokumentation nicht verschlüsselt werden.
Im
Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder
Chemotherapie, vgl. Item präoperative tumorspezifische Therapie) wird
die Angabe als ypN gewertet (ypTNM-Klassifikation nach neoadjuvanter
Therapie). (1) Deutsche Krebsgesellschaft
und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften.
Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine
nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF
Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004.
www.uni-duesseldorf.de/awmf/llindex.html |
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G
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Kodes:
1 = gut differenziert 2 = mäßig differenziert 3 = schlecht differenziert X = Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden |
Auswahl nach Schlüssel: G Beim invasiven Karzinom erfolgt das Grading nach Elston und Ellis(1) (sog. Nottingham histologic grading). G1 = Gut differenziert (3, 4, 5 Punkte) G2 = Mittelgradig differenziert (6, 7 Punkte) G3 = Gering differenziert (8, 9 Punkte) (Siehe Tabelle Grading nach Elston und Ellis.)
Eine begleitende in-situ-Komponente wird beim Grading invasiver Karzinome nicht berücksichtigt. Bei
alleinigem DCIS wird das Grading bereits in der histologischen
Typisierung erfasst (siehe Item Histologie) und entfällt daher hier. (1) Elston CW, Ellis IO (1991) Pathological prognostic factors in breast cancer. 1. The value of histological grade in breast cancer: experience from a large study with long-term follow-up. Histopathology 19: 403-410. |
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weitere Befunde
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Kodes:
40 = fibrozystische Mastopathie 41 = Fibroadenom 42 = phylloider Tumor 43 = Adenose und Varianten 44 = Adenom 45 = Papillom 46 = duktale Hyperplasie 49 = sonstige benigne Veränderungen 50 = lobuläre Neoplasie (LCIS) 51 = flache epitheliale Atypie (duktale intraepitheliale Neoplasie = DIN 1a) 52 = atypische duktale Hyperplasie (ADH) (DIN 1b) 53 = duktales Carcinoma in situ (DCIS), Grad 1 (DIN 1c) 54 = DCIS, Grad 2 (DIN 2) 55 = DCIS, Grad 3 (DIN 3) 56 = papilläres in situ-Karzinom 60 = invasiv-duktales Karzinom 61 = invasiv-lobuläres Karzinom 62 = tubuläres Karzinom 63 = sonstige invasive Karzinome 70 = benigne sonstige Neoplasien 71 = maligne sonstige Neoplasien 80 = ohne pathologischen Befund |
Auswahl nach Schlüssel 5: Histologie |
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Sentinel-Lymphknoten Biopsie (ohne weiterführende Axilladissektion) durchgeführt
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
geändert Bei Sentinel-Lymphknoten-Biopsie mit anschließender weiterführender Axilladissektion ist 0 = nein anzugeben |
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Anzahl histologisch untersuchter regionärer Lymphknoten
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Gültige Angabe: ≥ 0
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Im Falle von Lymphknotenkonglomeraten ist folgenderweise zu dokumentieren: 1. wenn einzelne Lymphknoten auch mikroskopisch nicht mehr identifizierbar sind, wie 1 Lymphknoten. Begründung: Wenn Konglomerattumor oder Kapsel-überschreitende Metastase in axillären Lymphknoten, betrifft das i. d. R. zwei oder drei Lymphknoten. Dass alle zu einem Konglomerattumor verschmelzen ist unwahrscheinlich. 2. zumeist aber mikroskopisch noch individuelle Lymphknoten abgrenz- und zählbar. |
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immunhistochemische Hormonrezeptoranalyse durchgeführt (Eigen- oder Fremdbefund)
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
1 = ja anzugeben, nur falls Hormonrezeptoren mit immunhistochemischem Verfahren bestimmt wurden. 1 = ja auch dann anzugeben, wenn die Hormonrezeptoren aus der präoperativen Stanzbiopise bestimmt wurden. |
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Rezeptorstatus
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Kodes:
0 = negativ 1 = positiv Format: (Erläuterungen in den Ausfüllhinweisen) |
Angabe zum endgültigen Rezeptorstatus Entsprechend der St. Gallen - Konferenz zur adjuvanten Therapie 2001(1) und 2003(2) sind rezeptorpositiv und –negativ wie folgt definiert:
(1) Goldhirsch
A, Glick JH, Gelber RD, Coates AS, Senn H-J (2001) Meeting highlights:
International Consensus Panel on the Treatement of Primary Breast
Cancer. J Clin Oncol 19: 3817-3827. 2001 Bei einem kleinen
Teil der Tumoren liegen weder die Kriterien für rezeptorpositiv noch
jene für rezeptornegativ vor, nämlich dann, wenn 1 – 10 % der Kerne für
ER und / oder PgR positiv sind. In diesen Fällen kann eine geringe
Ansprechbarkeit gegenüber endokriner Therapie erwartet werden. (2)
Goldhirsch A, Wood WC, Gelber RD, Coates A.S., Thurlimann B, Senn H-J:
Meeting highlights. Updated International Expert consensus on the
Rimary Therapy of Erly Breast Cancer. J Clin Oncol 21: 3357-65.2003
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Multizentrizität
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Angabe zur endgültigen Histologie Multizentrizität (siehe Definition Item Multizentrizität) |
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Gesamttumorgröße
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Angabe in: mm
Angabe ohne Warnung: ≤ 100 mm Format: Angabe: größter Durchmesser der invasiven und nicht-invasiven Tumorkomponente |
Angabe bei gut- und bösartigen Tumoren.
Der folgende Satz ergänzt die publizierte Spezifikation: |
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Angaben des Pathologen zum Sicherheitsabstand
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Die Forderung einer metrischen
minimalen Abstandsangabe zum Resektionsrand entspricht der
Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland1 und der Stufe-3-Leitinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau2
1Schulz KD, Albert US und die Mitglieder der Planungsgruppe und Leiter der Arbeitsgruppen Konzertierte Aktion Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland. Stufe-3-Leitlinie Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland. 1. Auflage. Zuckschwerdt, München. 2003. 2Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004. www.uni-duesseldorf.de/awmf/llindex.html |
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geringster Abstand des TU (invasiver und nicht-invasiver Anteil) zum Resektionsrand (abschließende Bewertung)
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Angabe in: mm
Gültige Angabe: ≥ 0 mm Angabe ohne Warnung: ≤ 99 mm |
Im pathologischen Befund soll der minimale Abstand des Tumors von den Resektionsrändern angegeben werden. Dabei ist bei invasivem Tumor mit umgebender in-situ-Komponente die letztere mit einzubeziehen. Sowohl kontinuierliche Primärtumorausläufer
als auch diskontinuierliche Tumorherde (sog. Satelliten bei
Multifokalität) werden berücksichtigt. Tumorzellen oder –zellverbände
in Lymph- oder Blutgefäßen am Resektionsrand werden nur dann
berücksichtigt, wenn sie Kontakt mit dem Endothel oder Gefäßinvasion
zeigen (1). Bei mehrzeitigem Vorgehen müssen die Abstände so aufsummiert werden, dass der angegebene Wert (mm) dem minimalen Abstand des Tumors zur Wundhöhle entspricht. Bei Nachresektaten ohne histologisch nachweisbare Tumorreste ist die minimale zum Tumor ursprünglich gelegene Schichtdicke (mm) einzubeziehen.
Wenn die Entfernung des Tumors zum Resektionsrand im histologischen Bericht im Submillimeter-Bereich angegeben wurde, muss dieser Wert für die Dokumentation immer auf ganze Millimeter abgerundet werden (z. B. 0,8 mm sind als 0 mm zu dokumentieren).
Wenn der Tumor den Resektionsrand erreicht, wird „00“ angegeben. Weitere Empfehlungen zur Angabe des Sicherheitsabstandes: Zur Beurteilung des mit Pektoralisfaszie entnommenen dorsalen und des mit Haut entnommenen ventralen Resektionsrandes gibt es derzeit keine Empfehlungen.
Aus sachlichen Erwägungen ist derzeit folgendes Vorgehen zu empfehlen:
Beim intraduktalen Karzinom (duktales Carcinoma in situ) ist bei miterfasster Faszie und miterfasster Haut das DCIS in diesen beiden Resektionsrändern im Gesunden entfernt. In diesen Fällen werden nur die jeweils anderen Resektionsgrenzen berücksichtigt.
Beim invasiven Mammakarzinom empfehlen wir folgendes Vorgehen:
Der tumorfreie dorsale Resektionsrand sollte in mm angegeben werden. Hier ist entscheidend, ob die miterfasste Faszie und evtl. die Pektoralismuskulatur frei von Tumorinfiltraten oder befallen ist, da sich hieraus Hinweise für eine mögliche Strahlentherapie ergeben.
Für
den ventralen (hauttragenden) Anteil eines Exzidates ist lediglich
anzugeben, ob die Subkutis, Dermis oder Epidermis befallen ist. Eine
metrische Angabe (mm) ist hier nicht nötig. Damit bezieht sich beim invasiven Karzinom die Angabe des geringsten angegebenen Sicherheitsabstandes auf die dorsalen und seitlichen Resektionsränder (1) Wittekind Ch, Compton CC, Green FL, Sobin LH (2002) TNM residual tumor classification revisited, Cancer 94: 2511-2519.
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Fernmetastasen M nach Vorliegen der Staging-Befunde
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Kodes:
0 = keine Fernmetastasen 1 = Fernmetastasen X = Fernmetastasen können nicht beurteilt werden |
Regeln zur klinischen M-Klassifikation: TNM Klassifikation nach UICC, 6. Auflage, 2002Zur
Fernmetastasensuche sollen als Standard das Knochenszintigramm, ein
Röntgen-Thorax und eine Lebersonographie gefordert werden (entspricht
interdisziplinärer Stufe-3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und
Nachsorge des Mammakarzinoms(1)). Nur bei Vorliegen dieser Untersuchungen kann eine Fernmetastasierung ausgeschlossen werden und damit M0 dokumentiert werden. Ein zytologisch positiver Knochenmarksbefund allein bedeutet M0.
Im Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl. Item präoperative tumorspezifische Therapie) ist hier der prätherapeutische Befund vor der neoadjuvanten Therapie anzugeben Bei sekundären Eingriffen (z. B. Rekonstruktionen)
(1) Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften . Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004. www.uni-duesseldorf.de/awmf/llindex.html |
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69
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geplante adjuvante Strahlentherapie
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Kodes:
0 = nein 1 = ja 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz ärztlicher Empfehlung) |
- |
| Zeile | Bezeichnung | Allgemeiner Hinweis | Ausfüllhinweis |
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70
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geplante adjuvante endokrine Therapie
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Kodes:
0 = nein 1 = ja 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz ärztlicher Empfehlung) |
- |
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71
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geplante adjuvante Chemotherapie
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Kodes:
0 = nein 1 = ja 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz ärztlicher Empfehlung) |
- |
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geplante adjuvante Immuntherapie
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Kodes:
0 = nein 1 = ja 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz ärztlicher Empfehlung) |
1 = ja, wenn Trastuzumab adjuvant gegeben wurde (derzeit nur in Studien zugelassen) |
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Entlassungsdatum Krankenhaus
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Format: TT.MM.JJJJ
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Besonderheiten bei der DRG-FallzusammenführungBei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.Beispiel 1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2005 bis zum 10.1.2005 2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2005 bis zum 20.1.2005 Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2005, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2005 |
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Entlassungsdiagnose(n) ICD 10
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Kodes:
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de) |
geändert Es
sollen die Entlassungsdiagnosen (Haupt- oder Nebendiagnosen) angegeben
werden, die in inhaltlichem Zusammenhang mit der in diesem
Leistungsbereich der Qualitätssicherung dokumentierten Leistung stehen. |
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Entlassungsgrund
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Kodes:
01 = Behandlung regulär beendet 02 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen 03 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet 04 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung 14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen 15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen 16 = externe Verlegung mit Rückverlegung oder Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG mit Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung wegen Komplikation 21 = Entlassung mit nachfolgender Wiederaufnahme Format: § 301-Vereinbarung |
Der Entlassungsgrund 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung ist auch dann anzugeben, wenn der Patient zwischenzeitlich kurzfristig nach Hause entlassen wird und seine Rehabilitationsmaßnahme von dort aus antritt. Bei Fallzusammenführung (Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) bitte den Entlassungsgrund des letzten Aufenthaltes angeben (analog zum Entlassungsdatum). |
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Sektion erfolgt
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
Diese Angabe ist nur dann erforderlich, wenn die Angabe zum Entlassungsgrund mit 07 = Tod beantwortet worden ist. |
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77
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erfolgte Meldung an Krebsregister/Tumorzentrum
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Kodes:
0 = nein 1 = ja |
- |
Bei sekundären Rekonstruktionen:
0 = „nein“, falls im Rahmen der sekundären Rekonstruktion keine histologische Untersuchung erfolgte