BQS-Ausfüllhinweise
Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation (09/3)
Stand: 16. März 2007 (BQS-Spezifikation 10.0 SR3)

Teildatensatz Basis (B)

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis
1
Institutionskennzeichen
Kodes:
Schlüssel Institutionskennzeichen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de)

Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt.

Hier ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene IK zu verwenden.



Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
1,1
Betriebsstätten-Nummer
Gültige Angabe: ≥ 1

Diese Betriebsstätten-Nummer dient zur Unterscheidung organisatorisch getrennter Bereiche bei gleichem Institutionskennzeichen und gleicher Fachabteilungsnummer. Die Betriebsstätten-Nummer ist standardmäßig „1“. Ihre Verwendung oder Nicht-Verwendung kann durch das Krankenhaus bzw. den Träger frei festgesetzt werden, wenn es keine landeseinheitliche Empfehlung bzw. Festlegung für die bestimmte Verwendungsform gibt.

Die Betriebstättennummern eines Krankenhauses sollen jahrgangsübergreifend in der gleichen Weise vergeben werden, falls keine organisatorischen Veränderungen stattgefunden haben.



Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
2
Fachabteilung
Kodes:
Schlüssel Fachabteilungen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de)
Format: § 301-Vereinbarung

3
Identifikationsnummer des Patienten
-

Die Identifikationsnummer erhält der Patient im Krankenhaus bei der Aufnahme. Verbleibt im Krankenhaus, wird nicht an LQS/BQS übermittelt.

4
Geburtsdatum
Format: TT.MM.JJJJ
-
5
Geschlecht
Kodes:
1 = männlich
2 = weiblich
-
6
Aufnahmedatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ

Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.


Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2005 bis zum 10.1.2005
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2005 bis zum 20.1.2005
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2005, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2005
7
Einstufung nach ASA-Klassifikation
Kodes:
1 = normaler, ansonsten gesunder Patient
2 = Patient mit leichter Allgemeinerkrankung
3 = Patient mit schwerer Allgemeinerkrankung und Leistungseinschränkung
4 = Patient mit inaktivierender Allgemeinerkrankung, ständige Lebensbedrohung
5 = moribunder Patient

Risikoklassifikation

ASA= American Society of Anesthesiologists

8
Stimulationsbedürftigkeit
Kodes:
1 = permanent (>90%)
2 = häufig (5-90%)
3 = selten (<5%)
-
9
Wundkontaminationsklassifikation
Kodes:
1 = aseptische Eingriffe
2 = bedingt aseptische Eingriffe
3 = kontaminierte Eingriffe
4 = septische Eingriffe

Präoperative Wundkontamination nach CDC– Kriterien

1 = aseptische Eingriffe:
nichtinfiziertes OP-Gebiet, in dem keine Entzündung vorhanden ist und weder der Respirations-, Gastrointestinal- oder Urogenitaltrakt eröffnet wurden. Sie werden primär verschlossen und, wenn nötig, mit einer geschlossenen Drainage versorgt. Operative Wunden nach stumpfen, nicht penetrierenden Traumata werden eingeschlossen, sofern die o. g. Kriterien erfüllt sind. - z. B. elektive Schilddrüsen-, Herz-, Gelenk-OP.

2 = bedingt aseptische Eingriffe:
Eingriffe, bei denen der Respirations-, Gastrointestinal- oder Urogenitaltrakt unter kontrollierten Bedingungen und ohne ungewöhnliche Kontamination eröffnet werden.

  • z. B. Appendektomie oder OP im Bereich des Oropharynx, der Vagina oder der Gallenwege, Sectio caesarea, sofern keine Hinweise für Infektionen oder Verletzungen der aseptischen Technik vorliegen.

3 = kontaminierte Eingriffe:
Offene, frische Zufallswunden, außerdem Operationen mit einem größeren Bruch in der aseptischen Technik (z. B. offene Herzmassage) oder mit deutlichem Austritt von Darminhalt sowie Eingriffe, bei denen eine akute nichteitrige Entzündung vorhanden ist. - z. B. abdominoperineale Rektumamputation, Sectio caesarea bei mütterlichem Fieber, erhöhten Entzündungszeichen oder vorzeitigem Blasensprung

4 = septische Eingriffe:
Alte Verletzungswunden mit devitalisiertem Gewebe und solche Eingriffe bei bereits vorhandener Infektion oder nach Perforation im Gastrointestinaltrakt. Bei dieser Wundkontaminationsklasse ist das Operationsfeld schon präoperativ mit Erregern von möglichen postoperativen Infektionen besiedelt. - z. B. OP nach Darmperforation, bei eitriger Cholezystitis, Klappenersatz bei florider Endokarditis, Sectio caesarea mit stinkendem Fruchtwasser bei Amnioninfektionssyndrom.

(Quelle: Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) 2004)

10
Schrittmacher-Aggregat-Problem
Kodes:
1 = ja

Revision erfolgt wegen eines Problems mit dem SM-Aggregat und/oder der SM-Tasche

11
Sondenproblem
Kodes:
1 = ja

Revision erfolgt wegen eines Sondenproblems

12
Systemumwandlung
Kodes:
1 = zwischen SM-Systemen
2 = vom SM zum Defibrillator (ICD)
-
13
sonstige
Kodes:
1 = ja

Revision erfolgt wegen eines Problems, das weder mit dem SM-Aggregat noch mit der SM-Tasche oder den SM-Sonden zusammenhängt

14
Ort der letzten Schrittmacher-Op vor diesem Eingriff
Kodes:
1 = eigene Institution
2 = andere Institution
-
15
Batterieerschöpfung
Kodes:
1 = regulär
2 = vorzeitig

Eingriffe, bei denen nur ein Aggregatwechsel vorgenommen wird, sind mit Modul 09/2 zu dokumentieren.

16
vermutete Schrittmacherfehlfunktion
Kodes:
1 = ja

Bei der Nachkontrolle Anzeichen einer SM-Dysfunktion, wie niedrige Ausgangsspannung, Unmöglichkeit der Abfrage oder Unmöglichkeit der Programmierung

17
Schrittmacherfehlfunktion mit Rückruf
Kodes:
1 = ja

Unabhängig von Anzeichen einer SM-Dysfunktion, wenn der SM von einer Rückrufaktion betroffen ist

18
Pektoraliszucken
Kodes:
1 = ja

Unerwünschte Miterregung der Brustmuskulatur

19
Taschenhämatom
Kodes:
1 = ja
-
20
Infektion
Kodes:
1 = ja

z.B. Abszess in der SM-Tasche mit den typischen Infektionszeichen tumor, dolor, calor, rubor, functio laesa oder Fieber in Verbindung mit positiven Blutkulturen, wenn eine andere Ursache ausgeschlossen werden konnte.

21
anderes Taschenproblem
Kodes:
1 = ja

Jedes Problem der SM-Tasche, das nicht in einer Infektion, einer Perforation von Anteilen des SM-Aggregats durch die Haut, einem Taschenhämatom oder Pektoraliszucken besteht, wie Z.B. eine schmerzhafte SM-Tasche oder eine zu weit lateral, medial, kranial oder kaudal gelegene SM-Tasche

22
Aggregatperforation
Kodes:
1 = ja

Perforation von Anteilen des SM-Aggregats durch die Haut

23
sonstige Indikation
Kodes:
1 = ja

Probleme, die sich unter keiner der vorgenannten Probleme subsummieren lassen

24
Vorhof 1. Sonde
Kodes:
01 = Dislokation
02 = Sondenbruch
03 = Isolationsdefekt
04 = Konnektordefekt
05 = Zwerchfellzucken
06 = Inhibition durch Muskelpotentiale/ Oversensing
07 = Wahrnehmungsfehler/Undersensing
08 = Stimulationsverlust/Reizschwellenanstieg
09 = Infektion
10 = Perforation
99 = sonstige
-
25
Vorhof 2. Sonde
Kodes:
01 = Dislokation
02 = Sondenbruch
03 = Isolationsdefekt
04 = Konnektordefekt
05 = Zwerchfellzucken
06 = Inhibition durch Muskelpotentiale/ Oversensing
07 = Wahrnehmungsfehler/Undersensing
08 = Stimulationsverlust/Reizschwellenanstieg
09 = Infektion
10 = Perforation
99 = sonstige
-
26
Ventrikel 1. Sonde
Kodes:
01 = Dislokation
02 = Sondenbruch
03 = Isolationsdefekt
04 = Konnektordefekt
05 = Zwerchfellzucken
06 = Inhibition durch Muskelpotentiale/ Oversensing
07 = Wahrnehmungsfehler/Undersensing
08 = Stimulationsverlust/Reizschwellenanstieg
09 = Infektion
10 = Perforation
99 = sonstige
-
27
Ventrikel 2. Sonde
Kodes:
01 = Dislokation
02 = Sondenbruch
03 = Isolationsdefekt
04 = Konnektordefekt
05 = Zwerchfellzucken
06 = Inhibition durch Muskelpotentiale/ Oversensing
07 = Wahrnehmungsfehler/Undersensing
08 = Stimulationsverlust/Reizschwellenanstieg
09 = Infektion
10 = Perforation
99 = sonstige
-
28
OP-Datum
Format: TT.MM.JJJJ
-
29
Operation
Kodes:
Schlüssel OPS (amtliche Kodes) (Quelle http://www.dimdi.de)

Alle OPS-Kodes des durchgeführten Eingriffs sind hier zu dokumentieren

Die OPS-Kodes 5-378.0, 5-378.2, 5-378.3, 5-378.8 enthalten keine 6. Stelle, um den Systemtyp zu kodieren.

Sollte ein Eingriff an einem Defibrillator mit einem dieser Kodes dokumentiert werden, so ist der MDS auszufüllen.

Die Qualitätssicherung bezieht sich nur auf Herzschrittmacher

30
Dauer des Eingriffs
Angabe in: Minuten
Gültige Angabe: ≥ 1 Minuten
Angabe ohne Warnung: ≤ 240 Minuten
-
31
Durchleuchtungszeit
Angabe in: Minuten
Gültige Angabe: ≥ 0,0 Minuten
Angabe ohne Warnung: ≤ 100,0 Minuten
-
32
postoperativ funktionell aktives SM-System vorhanden
Kodes:
0 = nein, da Explantation
1 = ja
-
33
System
Kodes:
1 = VVI
2 = AAI
3 = DDD
4 = VDD
5 = CRT-System mit einer Vorhofsonde
6 = CRT-System ohne Vorhofsonde
7 = sonstiges
-
34
Art des Vorgehens
Kodes:
0 = kein Eingriff am Aggregat
1 = Neuimplantation
2 = Neuplatzierung
9 = sonstiges

Bei Systemwechsel hier „Neuimplantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell nicht aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Aggregat) Art des Vorgehens „Explantation“ (Feld 71) eintragen

35
Jahr der Implantation
Format: JJJJ
-
36
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
37
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

38
Art des Vorgehens
Kodes:
0 = kein Eingriff an der Sonde
1 = Neuimplantation
2 = Neuplatzierung
4 = Reparatur
9 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Neuimplantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell nicht aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Vorhof) Art des Vorgehens „Explantation“ eintragen

NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

40
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
41
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

42
Reizschwelle
Angabe in: V
Gültige Angabe: ≥ 0,0 V
Angabe ohne Warnung: ≤ 9,9 V
intraoperative Messung
43
nicht gemessen
Kodes:
1 = wegen Vorhofflimmerns
2 = aus anderen Gründen
-
44
P-Wellen-Amplitude
Angabe in: mV
Gültige Angabe: ≥ 0,0 mV
Angabe ohne Warnung: ≤ 15,0 mV
intraoperative Messung
45
nicht gemessen
Kodes:
1 = wegen Vorhofflimmerns
2 = aus anderen Gründen
-
46
Art des Vorgehens
Kodes:
0 = kein Eingriff an der Sonde
1 = Neuimplantation
2 = Neuplatzierung
4 = Reparatur
9 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Neuimplantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell nicht aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Ventrikel) Art des Vorgehens „Explantation“ eintragen.

NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

48
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
49
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

50
Reizschwelle
Angabe in: V
Gültige Angabe: ≥ 0,0 V
Angabe ohne Warnung: ≤ 9,9 V
intraoperative Messung
51
nicht gemessen
Kodes:
1 = ja
-
52
R-Amplitude
Angabe in: mV
Gültige Angabe: ≥ 0,0 mV
Angabe ohne Warnung: ≤ 30,0 mV
intraoperative Messung
53
nicht gemessen
Kodes:
1 = kein Eigenrhythmus
2 = aus anderen Gründen
-
54
Art des Vorgehens
Kodes:
0 = kein Eingriff an der Sonde
1 = Neuimplantation
2 = Neuplatzierung
4 = Reparatur
9 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Neuimplantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell nicht aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Vorhof 2. Sonde) Art des Vorgehens „Explantation“ eintragen.

NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

56
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
57
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

58
Reizschwelle
Angabe in: V
Gültige Angabe: ≥ 0,0 V
Angabe ohne Warnung: ≤ 9,9 V
intraoperative Messung
59
nicht gemessen
Kodes:
1 = wegen Vorhofflimmerns
2 = aus anderen Gründen
-
60
P-Wellen-Amplitude
Angabe in: mV
Gültige Angabe: ≥ 0,0 mV
Angabe ohne Warnung: ≤ 15,0 mV
intraoperative Messung
61
nicht gemessen
Kodes:
1 = wegen Vorhofflimmerns
2 = aus anderen Gründen
-
62
Art des Vorgehens
Kodes:
0 = kein Eingriff an der Sonde
1 = Neuimplantation
2 = Neuplatzierung
4 = Reparatur
9 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Neuimplantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell nicht aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Ventrikel 2. Sonde) Art des Vorgehens „Explantation“ eintragen.

NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

64
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
65
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

66
Reizschwelle
Angabe in: V
Gültige Angabe: ≥ 0,0 V
Angabe ohne Warnung: ≤ 9,9 V
intraoperative Messung
67
nicht gemessen
Kodes:
1 = ja
-
68
R-Amplitude
Angabe in: mV
Gültige Angabe: ≥ 0,0 mV
Angabe ohne Warnung: ≤ 30,0 mV
intraoperative Messung
69
nicht gemessen
Kodes:
1 = kein Eigenrhythmus
2 = aus anderen Gründen
-
70
System
Kodes:
1 = VVI
2 = AAI
3 = DDD
4 = VDD
5 = CRT-System mit einer Vorhofsonde
6 = CRT-System ohne Vorhofsonde
7 = sonstiges
-
71
Art des Vorgehens
Kodes:
1 = Explantation
9 = sonstiges

Bei Systemwechsel hier „Explantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-System) Art des Vorgehens „Neuimplantation“ eintragen.

72
Jahr der Implantation
Format: JJJJ
-
73
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
74
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

75
Art des Vorgehens
Kodes:
1 = Explantation
2 = Stilllegung
3 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Explantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Vorhof) Art des Vorgehens „Neuimplantation“ eintragen.

76
Jahr der Implantation
Format: JJJJ
-
77
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

79
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
80
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

81
Art des Vorgehens
Kodes:
1 = Explantation
2 = Stilllegung
3 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Explantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Ventrikel) Art des Vorgehens „Neuimplantation“ eintragen.

82
Jahr der Implantation
Format: JJJJ
-
83
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

85
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
86
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

87
Art des Vorgehens
Kodes:
1 = Explantation
2 = Stilllegung
3 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Explantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Vorhof 2. Sonde) Art des Vorgehens „Neuimplantation“ eintragen.

88
Jahr der Implantation
Format: JJJJ
-
89
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

91
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
92
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

93
Art des Vorgehens
Kodes:
1 = Explantation
2 = Stilllegung
3 = sonstiges

Bei Sondenwechsel hier „Explantation“ eintragen, analog bei (Postoperativ funktionell aktive Anteile des SM-Systems/Schrittmacher-Sonden/Ventrikel 2. Sonde) Art des Vorgehens „Neuimplantation“ eintragen.

94
Jahr der Implantation
Format: JJJJ
-
95
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
NBL-Code 1. Ziffer
Kodes:
B = bipolar
M = multipolar
U = unipolar

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 2. Ziffer
Kodes:
0 = keine Fixation
A = aktive Fixation, z.B. Schraubsonde
P = passive Fixation, z.B. Ankersonde

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 3. Ziffer
Kodes:
D = beide Materialien
P = Polyurethanisolierung
S = Silikonisolierung

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

NBL-Code 4. Ziffer
Kodes:
0 = ohne
N = andere Substanz freisetzend
S = steroidfreisetzend

„Lead Code“ NASPE/BPEG-Kode von 1996

97
nicht bekannt
Kodes:
1 = ja
-
98
Hersteller
Kodes:
01 = Biotronik
02 = Cook
03 = CPI/Guidant
04 = ELA Medical
05 = Implantronik
06 = Intermedics/Guidant
07 = Medtronic
08 = Osypka
09 = Sorin Biomedica
10 = Pacesetter/St. Jude Medical
11 = Vitatron
12 = Siemens/St. Jude Medical
13 = Teletronics/St. Jude Medical
14 = Medico
15 = CCS
16 = Cardiac Impulse
17 = Stöckert
18 = St. Jude Medical
89 = nicht bekannt
99 = sonstiger

Hersteller, der nicht endgültig zuzuordnen ist, bitte als „sonstiger“ eintragen

99
peri- bzw. postoperative Komplikation(en)
Kodes:
0 = nein
1 = ja

 behandlungsbedürftige Komplikationen, die während oder nach dem Schrittmachereingriff aufgetreten sind (bis zur Entlassung)

100
Asystolie
Kodes:
1 = ja

eine a priori vorliegende Asystolie wird nicht als perioperative Asystolie dokumentiert

101
Kammerflimmern
Kodes:
1 = ja
-
102
interventionspflichtiger Pneumothorax
Kodes:
1 = ja

Klinisch und/oder röntgenologisch gesichert

103
interventionspflichtiger Hämatothorax
Kodes:
1 = ja

Klinisch und/oder röntgenologisch gesichert.

104
interventionspflichtiger Perikarderguss
Kodes:
1 = ja
-
105
interventionspflichtiges Taschenhämatom
Kodes:
1 = ja
-
106
Sondendislokation
Kodes:
1 = ja

Sondendislokation, welche die Funktion des SM-Systems beeinträchtigt

107
Vorhof
Kodes:
1 = 1. Vorhofsonde
2 = 2. Vorhofsonde
3 = beide
-
108
Ventrikel
Kodes:
1 = 1. Ventrikelsonde
2 = 2. Ventrikelsonde
3 = beide
-
109
Sondendysfunktion
Kodes:
1 = ja
-
110
Vorhof
Kodes:
1 = 1. Vorhofsonde
2 = 2. Vorhofsonde
3 = beide
-
111
Ventrikel
Kodes:
1 = 1. Ventrikelsonde
2 = 2. Ventrikelsonde
3 = beide
-
112
postoperative Wundinfektion
Kodes:
1 = ja
Format: Erläuterungen i. d. Ausfüllhinweisen

Allgemeine Prinzipien der CDC-Definitionen für nosokomiale Infektionen

Als Reaktion auf das Vorhandensein von Mikroorganismen oder ihrer Toxine liegen lokale oder systemische Infektionszeichen vor.


Es dürfen keine Hinweise existieren, dass die Infektion bereits bei der Aufnahme in das Krankenhaus vorhanden oder in der Inkubationsphase war.


Außerdem gilt:

  • Die Entscheidung über das Vorhandensein einer Infektion erfolgt unter Berücksichtigung klinischer Daten/Befunde und der Ergebnisse paraklinischer Untersuchungen.
  • Die klinischen Hinweise können aus der direkten Patientenbeobachtung gewonnen oder den Krankenunterlagen entnommen werden.
  • Laborbefunde können mikrobiologisch kulturelle Befunde sein, Ergebnisse serologischer Untersuchungen oder mikroskopischer Nachweismethoden.
  • Andere zu berücksichtigende diagnostische Untersuchungen sind: z.B. Röntgen-, Ultraschall-, CT-, MRT-, Szintigraphie- und Endoskopie-Unter-suchungen, Biopsien oder Punktionen.
  • Die Diagnose des behandelnden Arztes, die aus der direkten Beobachtung während einer Operation, einer endoskopischen Untersuchung oder anderer diagnostischer Maßnahmen bzw. aus der klinischen Beurteilung resultiert, ist ebenfalls ein akzeptables Kriterium für einige Infektionen, sofern nicht zwingende Gründe für die Annahme des Gegenteils vorliegen (z. B. vorläufige Diagnosen, die später nicht erhärtet werden konnten).

Die Infektionen können durch endogene oder exogene Infektionserreger hervorgerufen worden sein. Infektionen, die während des Krankenhausaufenthaltes erworben sind und erst nach Entlassung evident werden, gelten ebenfalls als nosokomial. Infektionen, die mit Komplikationen oder Ausbreitungen von bereits bei der Aufnahme vorhandenen Infektionen verbunden sind, werden nicht als nosokomiale Infektionen angesehen. Ein alleiniger Erregerwechsel reicht nicht aus, um eine neue Infektion zu diagnostizieren. Für die Diagnose einer neuen Infektion des gleichen Organsystems wird zusätzlich ein klinisch freies Intervall gefordert.


Eine reine Kolonisation (Anwesenheit von Erregern auf der Haut, Schleimhaut, in offenen Wunden, in Exkreten oder Sekreten ohne klinische Symptome) ist keine Infektion.


Entzündungen nicht infektiöser Genese (z.B. alkoholtoxische Pankreatitis) werden nicht erfasst.


Die Vermeidbarkeit bzw. Unvermeidbarkeit hat auf die Diagnostik einer nosokomialen Infektion keinen Einfluss.


Konkrete Hinweise und Beispiele zur Anwendung dieser Definitionen bei den KISS-Indikator-OP-Arten finden Sie auf den aktuellen Indikator-OP-Listen auf der Website www.nrz-hygiene.de


113
CDC-Klassifikation
Kodes:
1 = A1 (oberflächliche Infektion)
2 = A2 (tiefe Infektion)
3 = A3 (Räume/Organe)

CDC-Definitionen für Postoperative Wundinfektionen

A1 Postoperative oberflächliche Wundinfektion

Infektion an der Inzisionsstelle innerhalb von 30 Tagen nach der Operation, die nur Haut oder subkutanes Gewebe mit einbezieht,

und

eines der folgenden Kriterien trifft zu:

  1. Eitrige Sekretion aus der oberflächlichen Inzision.
  2. Kultureller Nachweis von Erregern aus einem aseptisch entnommenen Wundsekret oder Gewebe von der oberflächlichen Inzision.
  3. Eines der folgenden Anzeichen: Schmerz oder Berührungsempfindlichkeit, lokalisierte Schwellung, Rötung oder Überwärmung, und Chirurg öffnet die oberflächliche Inzision bewusst. Dieses Kriterium gilt jedoch nicht bei Vorliegen einer negativen mikrobiologischen Kultur von der oberflächlichen Inzision.
  4. 4. Diagnose des behandelnden Arztes.

A2 Postoperative tiefe Wundinfektion

Infektion innerhalb von 30 Tagen nach der Operation (innerhalb von 1 Jahr, wenn Implantat1 in situ belassen),

und

Infektion scheint mit der Operation in Verbindung zu stehen

und

erfasst Faszienschicht und Muskelgewebe, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:

  1. Eitrige Sekretion aus der Tiefe der Inzision, aber nicht aus dem operierten Organ bzw. der Körperhöhle, da solche Infektionen dann zur Kategorie A3 gehören würden.
  2. Spontan oder vom Chirurgen bewusst geöffnet, wenn der Patient mindestens eines der nachfolgenden Symptome hat: Fieber (>38°C), lokalisierter Schmerz oder Berührungsempfindlichkeit. Dieses Kriterium gilt jedoch nicht bei Vorliegen einer negativen mikrobiologischen Kultur aus der Tiefe der Inzision.
  3. Abszess oder sonstige Zeichen der Infektion, die tieferen Schichten betreffend, sind bei der klinischen Untersuchung, während der erneuten Operation, bei der histopathologischen Untersuchung oder bei radiologischen Untersuchungen ersichtlich.
  4. Diagnose des behandelnden Arztes.

A3 Infektion von Organen und Körperhöhlen im Operationsgebiet

Infektion innerhalb von 30 Tagen nach der Operation (innerhalb von 1 Jahr, wenn Implantat1 in situ belassen),

und

Infektion scheint mit der Operation in Verbindung zu stehen

und

erfasst Organe oder Körperhöhlen, die während der Operation geöffnet wurden oder an denen manipuliert wurde, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:

  1. Eitrige Sekretion aus einer Drainage, die Zugang zu dem Organ bzw. der Körperhöhle im Operationsgebiet hat.
  2. Kultureller Nachweis von Erregern aus einem aseptisch entnommenen Wundsekret oder Gewebe aus einem Organ bzw. der Körperhöhle im Operationsgebiet.
  3. Abszess oder sonstiges Zeichen einer Infektion des Organs bzw. der Körperhöhle im Operationsgebiet ist bei klinischer Untersuchung, während der erneuten Operation, bei der histopathologischen Untersuchung oder bei radiologischen Untersuchungen ersichtlich.
  4. Diagnose des behandelnden Arztes.

1 Definition Implantat: Unter einem Implantat versteht man einen Fremdkörper nicht-menschlicher Herkunft, der einem Patienten während einer Operation auf Dauer eingesetzt wird und an dem nicht routinemäßig für diagnostische oder therapeutische Zwecke manipuliert wird (Hüftprothesen, Gefäßprothesen, Schrauben, Draht, künstl. Bauchnetz, Herzklappen (vom Schwein oder synthetisch)). Menschliche Spenderorgane (Transplantate) wie z. B. Herz, Niere und Leber sind ausgeschlossen.
114
sonstige interventionspflichtige Komplikation
Kodes:
1 = ja

Sonstige behandlungsbedürftige Komplikationen als Folge des Eingriffs

115
Entlassungsdatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ

Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.


Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2005 bis zum 10.1.2005
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2005 bis zum 20.1.2005
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2005, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2005
116
Entlassungsgrund
Kodes:
01 = Behandlung regulär beendet
02 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
03 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet
04 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet
05 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers
06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus
07 = Tod
08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung
11 = Entlassung in ein Hospiz
12 = interne Verlegung
13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung
14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
16 = externe Verlegung mit Rückverlegung oder Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG mit Rückverlegung
17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG
18 = Rückverlegung
19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung
20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung wegen Komplikation
21 = Entlassung mit nachfolgender Wiederaufnahme
Format: § 301-Vereinbarung

Der Entlassungsgrund 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung ist auch dann anzugeben, wenn der Patient zwischenzeitlich kurzfristig nach Hause entlassen wird und seine Rehabilitationsmaßnahme von dort aus antritt.

Bei Fallzusammenführung (Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) bitte den Entlassungsgrund des letzten Aufenthaltes angeben (analog zum Entlassungsdatum).
117
Tod im Zusammenhang mit dem Eingriff oder der zugrunde liegenden Rhythmusstörung
Kodes:
0 = nein
1 = ja

Hier ist „ja“ anzugeben, wenn in der Todesbescheinigung in der Kausalkette die dokumentierte Leistung aufgeführt ist.

118
Tod bei Schrittmacher- oder Sondendysfunktion
Kodes:
0 = nein
1 = ja
-
119
Sektion erfolgt
Kodes:
0 = nein
1 = ja

Diese Angabe ist nur dann erforderlich, wenn die Angabe zum Entlassungsgrund mit 07 = Tod beantwortet worden ist.

120
Entlassungsdiagnose(n)
Kodes:
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)

Es sollen die Entlassungsdiagnosen (Haupt- oder Nebendiagnosen) angegeben werden, die in inhaltlichem Zusammenhang mit der in diesem Leistungsbereich der Qualitätssicherung dokumentierten Leistung stehen.
Die Kodierung geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen ICD-10-GM-Katalog: Im Jahr 2006 gestellte Entlassungsdiagnosen sind z.B. noch nach dem im Jahre 2005 gültigen ICD-10-GM-Katalog zu dokumentieren, wenn der Patient am 31.12.2005 aufgenommen worden ist.