BQS-Ausfüllhinweise
Leberlebendspende (LLS)
Stand: 16. März 2007 (BQS-Spezifikation 10.0 SR3)

Teildatensatz Basis (B)

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis
1
Institutionskennzeichen
Kodes:
Schlüssel Institutionskennzeichen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de)

Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt.

Hier ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene IK zu verwenden.



Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
1,1
Betriebsstätten-Nummer
Gültige Angabe: ≥ 1

Diese Betriebsstätten-Nummer dient zur Unterscheidung organisatorisch getrennter Bereiche bei gleichem Institutionskennzeichen und gleicher Fachabteilungsnummer. Die Betriebsstätten-Nummer ist standardmäßig „1“. Ihre Verwendung oder Nicht-Verwendung kann durch das Krankenhaus bzw. den Träger frei festgesetzt werden, wenn es keine landeseinheitliche Empfehlung bzw. Festlegung für die bestimmte Verwendungsform gibt.

Die Betriebstättennummern eines Krankenhauses sollen jahrgangsübergreifend in der gleichen Weise vergeben werden, falls keine organisatorischen Veränderungen stattgefunden haben.



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2
Aufnahmedatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ

Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.


Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2005 bis zum 10.1.2005
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2005 bis zum 20.1.2005
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2005, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2005
3
Fachabteilung
Kodes:
Schlüssel Fachabteilungen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de)
Format: § 301-Vereinbarung

4
Spender ID
Format: ET-Nummer

ET – Nummer, 6 bis 7-stellig

5
Geburtsdatum
Format: TT.MM.JJJJ
-
6
Geschlecht
Kodes:
1 = männlich
2 = weiblich
-
7
OP-Datum
Format: TT.MM.JJJJ
-
8
Operation
Kodes:
Schlüssel OPS (amtliche Kodes) (Quelle http://www.dimdi.de)

Alle OPS-Kodes des durchgeführten Eingriffs sind hier zu dokumentieren.

Die Kodierung geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen OPS-Katalog: Im Jahr 2007 durchgeführte Operationen sind z.B. noch nach dem im Jahre 2006 gültigen OPS-Katalog zu dokumentieren, wenn der Patient am 31.12.2006 aufgenommen worden ist.

9,1
Segment I
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
9,2
Segment II
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
9,3
Segment III
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
9,4
Segment IV
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
9,5
Segment V
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
9,6
Segment VI
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
9,7
Segment VII
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
9,8
Segment VIII
Kodes:
1 = ja
In Item 9,1 bis 9,8 bitte das resizierte Lebersegment mit "ja" angeben (Mehrfachantworten sind möglich)
10
Gewicht entnommene Leber
Angabe in: g
-
11
eingriffsspezifische behandlungsbedürftige intra- und postoperative Komplikation(en)
Kodes:
0 = nein
1 = ja

Zu dokumentieren sind behandlungsbedürftige Komplikationen

12
Blutung
Kodes:
1 = ja
-
13
Gallenwegskomplikation
Kodes:
1 = ja
-
14
sekundäre Wundheilung
Kodes:
1 = ja
-
15
Ileus
Kodes:
1 = ja
-
16
akutes Leberversagen
Kodes:
1 = ja
-
17
sonstige eingriffsspezifische Komplikationen
Kodes:
1 = ja
-
18
operative Revision erforderlich?
Kodes:
0 = nein
1 = ja
-
19
Lebertransplantation des Lebendspenders
Kodes:
0 = nein
1 = ja
-
20
allgemeine behandlungsbedürftige intra- und postoperative Komplikation(en)
Kodes:
0 = nein
1 = ja
Angabe der allgemeinen postoperativen Komplikation (Abgrenzung zu den chirurgischen Komplikationen). Wenn die Frage mit 1 = Ja beantwortet worden ist, ist mindestens eine der folgenden Komplikationen anzugeben:
21
Thrombose
Kodes:
1 = ja
-
22
Lungenembolie
Kodes:
1 = ja

Nach Diagnose durch bildgebendes Verfahren oder durch klinische Diagnose

23
Pneumonie
Kodes:
1 = ja

Pneumoniekriterien nach CDC

Es muss einem der folgenden Kriterien entsprechen:

1. Rasselgeräusche bei der Auskultation oder Dämpfung bei Perkussion während der

Untersuchung des Thorax und eines der folgenden Kriterien:

  • Neues Auftreten von eitrigem Sputum oder Veränderung der Charakteristika des Sputums.
  • Mikroorganismus aus Blutkultur isoliert.
  • Isolierung eines ätiologisch in Frage kommenden Erregers aus Trachealsekret,
  • bronchoalveoläre Lavage, Bronchialabstrich oder Biopsieprobe. 2. Röntgenuntersuchung des Thorax zeigt neues oder progressives Infiltrat, Verdichtung,

Kavitation oder pleuralen Erguss und eines der folgenden Kriterien:

  • Neues Auftreten von eitrigem Sputum oder Veränderung der Charakteristika des Sputums.
  • Mikroorganismus aus Blutkultur isoliert.
  • Isolierung eines ätiologisch in Frage kommenden Erregers aus Trachealsekret, bronchoalveolärer Lavage, Bronchialabstrich oder Biopsieprobe.
  • Isolierung eines Virus oder Ermittlung von viralem Antigen in Atemwegsekreten.
  • Diagnostischer Einzelantikörper-Titer (IgM) oder vierfacher Titeranstieg (IgG) für den Krankheitserreger in wiederholten Serumproben.
  • Histopathologischer Nachweis einer Pneumonie.
24
sonstige allgemeine Komplikationen
Kodes:
1 = ja
-
25
Erythrozytenkonzentrat(e)
Angabe in: Einheiten
98 = genaue Zahl nicht bekannt (aber mind. 1)
99 = unbekannt
Gültige Angabe: ≥ 0 Einheiten
Angaben in Einheiten. Es sind genaue Angaben erforderlich, bitte keine Schätzungen. Bei mehr als 97 bitte die 97 eintragen.
Bitte die Anzahl der während des stationären Aufenthaltes insgesamt transfundierten Erythrozytenkonzentrate angeben
26
FFP
Angabe in: Einheiten
98 = genaue Zahl nicht bekannt (aber mind. 1)
99 = unbekannt
Gültige Angabe: ≥ 0 Einheiten
Angaben in Einheiten. Es sind genaue Angaben erforderlich, bitte keine Schätzungen. Bei mehr als 97 bitte die 97 eintragen.
Bitte die Anzahl der während des stationären Aufenthaltes insgesamt transfundierten FFP angeben
27
Entlassungsdatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ

Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.


Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2005 bis zum 10.1.2005
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2005 bis zum 20.1.2005
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2005, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2005
28
Entlassungsdiagnose(n)
Kodes:
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)

Es sollen die Entlassungsdiagnosen (Haupt- oder Nebendiagnosen) angegeben werden, die in inhaltlichem Zusammenhang mit der in diesem Leistungsbereich der Qualitätssicherung dokumentierten Leistung stehen.
Die Kodierung geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen ICD-10-GM-Katalog: Im Jahr 2006 gestellte Entlassungsdiagnosen sind z.B. noch nach dem im Jahre 2005 gültigen ICD-10-GM-Katalog zu dokumentieren, wenn der Patient am 31.12.2005 aufgenommen worden ist.

29
Entlassungsgrund
Kodes:
01 = Behandlung regulär beendet
02 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
03 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet
04 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet
05 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers
06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus
07 = Tod
08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung
11 = Entlassung in ein Hospiz
12 = interne Verlegung
13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung
14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
16 = externe Verlegung mit Rückverlegung oder Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG mit Rückverlegung
17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG
18 = Rückverlegung
19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung
20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung wegen Komplikation
21 = Entlassung mit nachfolgender Wiederaufnahme
Format: § 301-Vereinbarung

Der Entlassungsgrund 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung ist auch dann anzugeben, wenn der Patient zwischenzeitlich kurzfristig nach Hause entlassen wird und seine Rehabilitationsmaßnahme von dort aus antritt.

Bei Fallzusammenführung (Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) bitte den Entlassungsgrund des letzten Aufenthaltes angeben (analog zum Entlassungsdatum).
30
Tod im Zusammenhang mit der Leberlebendspende
Kodes:
0 = nein
1 = ja

Hier ist „ja“ anzugeben, wenn in der Todesbescheinigung in der Kausalkette die dokumentierte Leistung aufgeführt ist.

31
Sektion erfolgt
Kodes:
0 = nein
1 = ja

Diese Angabe ist nur dann erforderlich, wenn die Angabe zum Entlassungsgrund mit 07 = Tod beantwortet worden ist.