|
|
| 3. Der QS-Filter: Auswahl der
Patientenstichprobe |
|
|
|
| Abstimmung des BQS-Verfahrens
mit dem DRG-System |
|
|
|
| Seit der Einführung der
DRGs im Jahre 2004 ist der QS-Filter die Basis dafür, dass
Krankenhaussoftware erkennt, welche Fälle für die
Qualitätsdarstellung im BQS-Verfahren dokumentiert werden müssen.
Der QS-Filter nutzt für die Ermittlung der dokumentationspflichtigen
Leistungen die im Krankenhaus routinemäßig dokumentierten
Diagnosen und Prozeduren. |
|
|
|
| Der QS-Filter entspricht
folgenden Anforderungen: |
|
| a.
Die Auslösung der QS-Dokumentation orientiert sich an der medizinischen
Leistung. |
|
| b.
Die Auslösung erfolgt über Gruppen aus ICD- und OPS-Schlüsseln
sowie gegebenenfalls über weitere |
|
|
Kriterien. |
|
| c.
Der QS-Filter greift auf routinemäßig im Krankenhaus vorhandene
Daten zurück, verursacht also keinen |
|
|
zusätzlichen Dokumentationsaufwand. |
|
| d.
Der administrative Aufwand wird reduziert. |
|
| e.
Die BQS-Spezifikation ermöglicht die Einbindung des QS-Filters in die
Software-Umgebung des |
|
|
Krankenhauses. |
|
| f.
Das Ergebnis des QS-Filter-Prozesses ist reproduzierbar. |
|
|
|
| Funktionen des QS-Filters |
|
| Mit dem Algorithmus des
QS-Filters wird eine dokumentationspflichtige Leistung identifiziert und die
Dokumentation für die Qualitätssicherung ausgelöst. Auch im
internen Controlling des Krankenhauses und für das Erstellen einer
Sollstatistik kommt der QS-Filter zum Einsatz. |
|
| Der QS-Filter identifiziert
die dokumentationspflichtigen Leistungen, indem er für jeden Fall die im
Krankenhaus dokumentierten Daten – im Wesentlichen dessen Prozeduren-
und Diagnosen-Kodes – mit den Ein- und Ausschlusskriterien für die
Leistungsbereiche in der Qualitätssicherung vergleicht. Treffen die
definierten Kriterien zu, stößt dies im Krankenhaus die
Dokumentation und die Aufnahme in die QS-Filter-Sollstatistik an. |
|
|
|
| Der Algorithmus des
QS-Filters ist einfach aufgebaut. Die Logik orientiert sich am
DRG-Grouper-Algorithmus. Die Prüfung wird für jeden Krankenhausfall
und für alle Leistungsbereiche durchgeführt. Die
QS-Filter-Software, die auf Basis dieses Algorithmus arbeitet, kommt im
Krankenhaus zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlicher
Zielsetzung zum Einsatz: |
|
| a.
Prüfen: |
|
|
Auslösen der QS-Dokumentation während der
Leistungserbringung: |
|
|
Identifikation der dokumentationspflichtigen Leistungen eines
Krankenhausfalles. |
|
| b.
Zählen: |
|
|
Erstellen der QS-Filter-Sollstatistik zum Abschluss des
Verfahrensjahres: |
|
|
Identifikation der dokumentationspflichtigen Leistungen aus allen
Krankenhausfällen |
|
|
(vgl. Kapitel „Datenmanagement“ des
BQS-Qualitätsreports 2005). |
|
|
|
| Administrative
Regelungen |
|
| Die
administrativen Regeln für den Einsatz des QS-Filters basieren auf den
gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen der Verpflichtung zur
Qualitätssicherung. Sie sind kompatibel mit einer Reihe von tangierenden
Regelungen im Krankenhaus, wie z. B. für das DRG-Grouping oder die
Verwendung von ICD-und OPS-Klassifikationssystemen. Sie regeln den Einsatz
des QS-Filters im Krankenhaus und haben das Ziel, durch wenige und einfache
Festlegungen das Verfahren sicher zu gestalten und seinen Aufwand im
Vergleich zu den Vorjahren zu reduzieren. |
|
|
|
| Eine
detaillierte Beschreibung der Funktionsweise des QS-Filters und weitere
Hinweise zur Vollständigkeit der Datengrundlage für die
BQS-Bundesauswertung sind ausführlich im Kapitel „QS-Filter“
des BQS-Qualitätsreports 2004 auf der CD-ROM oder auf der BQS-Homepage
http://www.bqs-qualitaetsreport.de dargestellt. |
|
|
|
|
|