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Vergleichbarkeit von Ergebnissen
Jeder Mensch ist anders und auch Patienten sind nicht gleich. Abhängig von Begleiterkrankungen, Alter und anderen Faktoren haben sie ein unterschiedliches Risiko, dass bei einer Behandlung im Krankenhaus z. B. Komplikationen auftreten. Ein Krankenhaus, das z. B. auf komplizierte Fälle spezialisiert ist, kann trotz hoher Behandlungsqualität schlechtere Ergebnisse aufweisen als ein Krankenhaus, in dem leichtere Fälle behandelt werden.
Diese Patientenfaktoren werden bei Berechnung der Qualitätsindikatoren durch die sogenannte Risikoadjustierung bestmöglich berücksichtigt. Allerdings kann auch die beste Risikoadjustierung nicht jeden denkbaren Einzelfall erfassen. Daher zeigen also insbesondere Ergebnisse, die nahe beieinander liegen, nicht unbedingt Unterschiede in der Qualität an. Dies kann bei der Bildung von Rangfolgen (also zum Beispiel „Bestenlisten“) zu Fehleinschätzungen führen.
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