Hintergrundinformationen zum Versorgungsbereich
(Bezeichnung des BQS-Leistungsbereichs: Gynäkologische Operationen)
(Stand: 21.06.2007)
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Informationen für Patienten zu diesem Versorgungsbereich:
Die Frauenheilkunde befasst sich mit der Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane und unterteilt sich in zwei Bereiche.
- Die Geburtshilfe befasst sich mit der Betreuung der Frau in der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
- Die Gynäkologie beschäftigt sich mit frauenspezifischen Erkrankungen. Dazu gehören auch die Erkrankungen der weiblichen Brust einschließlich der entsprechenden Früherkennungsuntersuchungen.
Zu den gynäkologischen Operationen, die im BQS-Verfahren beobachtet werden, gehört die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie).
Die häufigsten Gründe für eine Entfernung der Gebärmutter sind:
- gutartige Muskelgeschwülste (Myome),
- verdächtige Gewebeveränderungen der Gebärmutter,
- Krebserkrankungen der Gebärmutter oder des Gebärmutterhalses,
- starke, wiederkehrende Blutungen der Gebärmutter.
Es gibt drei Methoden zur Entfernung der Gebärmutter:
- über einen Bauchschnitt (abdominale Hysterektomie),
- durch die Scheide (vaginale Hysterektomie),
- mittels einer Bauchspiegelung (laparoskopische Hysterektomie).
Nach einer Gebärmutterentfernung ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Regelblutungen finden nicht mehr statt.
Autoren:
BQS gGmbH, BQS Fachgruppe Gynäkologie, Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
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