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Wie ist sichergestellt, daß der QS-Filter zuverlässig arbeitet?Bereits im Jahre 2002 hat die BQS die Vorarbeiten zur Entwicklung des QS-Filter-Konzepts aufgenommen. Ein Gutachten hatte gezeigt, daß DRGs als kostenhomogene Gruppen nicht zur Abgrenzung medizinisch-pflegerisch homogener - und damit vergleichbarer - Gruppen für die Qualitätssicherung geeignet sind. Neben dem Aufbau einer internen Projektstruktur wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, daß der neue Auslöser für die Qualitätssicherung zuverlässig arbeitet. Krankenhauspraktiker, Softwareanbieter und LQS wurden frühzeitig in die Diskussion einbezogen. In einer Projektgruppe arbeiten Softwareanbieter aus den Bereichen QS-Dokumentationssoftware, Krankenhausinformationssysteme (VHitG) und DRG-Grouper mit der BQS zusammen. Aufgrund der Analogien des QS-Filters zum DRG-Grouper erfolgte eine intensive Abstimmung mit dem DRG-Institut (InEK). Mit allen Fachgruppen wurden die inhaltlichen Vorgaben zu ihren jeweiligen Leistungsbereichen konsentiert. Diese Vorschläge lagen dem Bundeskuratorium als Beschlußempfehlung vor. Die spezifische Darstellung der Inhalte erfolgte anhand der als Ein- bzw. Ausschlußkriterien definierten Diagnosen- bzw. Prozedur-Kodes. Sie stehen in Listenform in der QS-Filter-Spezifikation zur Verfügung. Die Ein- und Ausschlußlisten der QS-Filter-Spezifikation werden somit ab 2004 den bisherigen Katalog der einbezogenen Leistungen ablösen. Die QS-Filter-Spezifikation definiert in einer Datenbank formal den QS-Filter-Algorithmus. Sie kann von Softwareanbietern verwendet werden, um QS-Filter-Software automatisiert zu erstellen. Um die Funktionsweise des QS-Filters zu überprüfen, wurde 2003 mit der DRG-Research-Group des Universitätsklinikums Münster eine Simulation an Krankenhausechtdaten durchgeführt. Um das reibungslose Zusammenspiel der Einsatzgebiete des QS-Filters sicherzustellen, wurden in einem Workshop mögliche Prozeßabläufe einer Qualitätssicherung in einem Krankenhaus analysiert. Zurück |