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Sekundäre Datennutzung

Die Sekundäre Datennutzung umfasst alle Aktivitäten zur wissenschaftlichen Nutzung der bei der BQS aus dem Verfahren der externen stationären Qualitätssicherung gespeicherten Daten. Anfragen für derartige Zwecke können von unterschiedlichen Akteuren im Gesundheitswesen kommen (z.B. von Fachgesellschaften, Instituten, Krankenhäusern, Doktoranden oder auch von Gesellschaftern und Auftraggebern der BQS).

Die BQS sichert durch ein vom G-BA beschlossenes Antragsverfahren einen strukturierten, gesetzeskonformen Umgang mit den der BQS übermittelten Daten.

Die BQS prüft die eingereichten Projektbeschreibungen anhand eines Kriterienkataloges (z.B. ist ein definiertes Auswertungskonzept eine der Grundvoraussetzungen für die Bearbeitung eingereichter Anfragen). Anschließend entscheidet der Unterausschuss „Externe stationäre Qualitätssicherung“ des Gemeinsamen Bundesausschusses über den Antrag.

Nach Genehmigung des Antrags durch den Unterausschuss „Externe stationäre Qualitätssicherung“ erfolgt die Bearbeitung des Auftrages in enger Abstimmung mit dem Antragsteller. Die BQS aggregiert die erforderlichen Daten aus dem BQS-Bundesdatenpool. Die Sonderauswertung wird dann bei der BQS in der Regel gemeinsam mit dem Antragsteller durchgeführt.

Alle Projekte zur „Sekundären Datennutzung“ werden bei der BQS erfasst. Eine Projektübersicht mit Projektstand, von der Antragstellung bis zur  Veröffentlichung der erstellten Auswertung, kann auf der BQS-Website eingesehen werden.

Die nebenstehende Abbildung stellt den gesamten Ablauf des Verfahrens kurz dar.

 

datennutzung