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11.12.2003 BQS-News21. Münchener Konferenz für Qualitätssicherung Am 13. und 14. November 2003 fand die 21. Münchener Konferenz für Qualitätssicherung Geburtshilfe - Neonatologie - operative Gynäkologie statt. Die Teilnehmer trafen sich in den Räumlichkeiten der Bayerischen Landesärztekammer, um auf Einladung der BQS aktuelle Themen und Entwicklungen der externen Qualitätssicherung zu diskutieren und zu gestalten. Die Veranstaltung stand im Zeichen der Themenschwerpunkte DRG-Fallpauschalen, Qualitätsindikatoren und Datensatz in der Geburtshilfe sowie Disease-Management-Programme Brustkrebs. Im ersten Sitzungsblock "DRG-Fallpauschalen und Qualität" wurde auf Unterschiede zum bisherigen Fallpauschalensystem hingewiesen. Die DRGs bilden auch konservative Leistungen ab, in der Konsequenz wird bereits ab 2005 das Qualitätssicherungsverfahren Pneumonie neu eingeführt. Diskutiert wurden auch neue Herausforderungen für die Qualitätssicherung: die Fragen nach mehr Betrachtung der Prozessqualität bei Mindeststandards und die Longitudinalbeobachtung bei der Verweildauerverkürzung. Im zweiten Sitzungsblock "Qualitätsindikatoren: Geburtshilfe, Neonatologie" wurde das von Herrn Professor Dr. Geraedts und Frau Dr. Neumann erstellte wissenschaftliche GutachtenPDF zur Evaluation der Qualitätsindikatoren im Leistungsbereich Geburtshilfe. vorgestellt. Viele der bisher zum externen Qualitätsvergleich verwendeten Qualitätsindikatoren werden als lediglich eingeschränkt für diesen Zweck bewertet. Diese Ergebnisse führten zu einer lebhaften Diskussion insbesondere über das Qualitätsmerkmal Mikroblutuntersuchung bei pathologischem CTG. Im dritten Sitzungsblock "Auswertung Geburtshilfe" wurde auf verschiedene Ursachen für Probleme der Datenqualität hingewiesen und es wurden Lösungswege aufgezeigt. In sehr anschaulicher Weise wurden anhand von Beispielen aus der täglichen Praxis Situationen vorgestellt, wie auch Softwareprogramme und die Anwendung im Krankenhaus die Auswertung beeinflussen kann. Im vierten Sitzungsblock "Strukturierter Dialog" wurden verschiedene Vorgehensweisen diskutiert, wie mit auffälligen Werten in der Auswertung umgegangen werden kann. In Niedersachsen wurden durch die Kontaktaufnahme mit den Kliniken Verbesserungen erreicht. In den neuen Bundesländern wurden vor der Wiedervereinigung Einzelfallanalysen aller mütterlichen Todesfälle vorgenommen. Gegenwärtig werden lediglich von Herrn Professor Welsch in Bayern sowohl Einzelfallanalysen auf der Basis freiwilliger und anonymer Kooperationen durchgeführt als auch die daraus resultierenden Ergebnisse veröffentlicht. Im fünften Sitzungsblock "Stellungnahmen: Umfangreicher versus reduzierter Datensatz Geburtshilfe" wurden offen die Vorteile und Nachteile aufgezählt. Der bisherige Datensatz fragt Informationen ab, die über die Darstellung der Prozessqualität im Krankenhaus deutlich hinausgehen, und er bezieht epidemiologische Inhalte mit ein, die für die Beurteilung des Patientenzustandes von Bedeutung sein können. In dem vom Bundeskuratorium Qualitätssicherung gewünschten kompakten Datensatz sollen sich die Abfragen auf das notwendige Maß beschränken, das für die Berechnung der Qualitätsindikatoren und der Auswertungsergebnisse erforderlich ist, gleichsam soll damit der Dokumentationsumfang verringert werden. Im sechsten Sitzungsblock "Podiumsdiskussion: Disease-Management-Programme (DMP) Mammachirurgie" berichteten Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern über ihre Erfahrungen mit jeweils unterschiedlich gestalteten Verträgen für die Durchführung der Programme. Im Schlusswort der Veranstaltung hob Herr Professor Rauskolb hervor,
dass die Konferenz zum gegenseitigen Verständnis beigetragen und
Lösungsvorschläge für aktuelle Probleme angeboten hat. Am 11. und 12.
November 2004 wird die 22. Münchener Konferenz stattfinden. Download Die Vorträge der Münchner Konferenz als Zip-DateiZIP Kontakt: Felix Höfele, Tel.: 02 11 / 28 07 29 -0, felix.hoefele@bqs-online.de
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