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18.07.2003 BQS-NewsStudie zur Qualitätssicherung in der Geburtshilfe: Hohe Akzeptanz, aber auch Überarbeitungsbedarf Das Qualitätssicherungsverfahren Geburtshilfe zählt zu den traditionsreichen Meßverfahren der BQS Bundesgeschäftsstelle Qualitätsicherung gGmbH. Es existiert seit mehr als 25 Jahren. Im Jahr 2001 hat die BQS es übernommen und bald darauf ein Gutachten in Auftrag gegeben, um den methodischen Wert des Verfahrens zu evaluieren. Das Ergebnis: "Die ‚Perinatalerhebung‘ bietet in ihrer Akzeptanz ein so großes Potential für das Benchmarking in der Geburtshilfe, daß dringend eine Überarbeitung der Indikatoren auf der Grundlage der besten verfügbaren Evidenz angeraten erscheint", heißt es in dem Gutachten von Prof. Dr. Max Geraedts und Dr. Monika Neumann vom Zusatzstudiengang Public Health der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die BQS veröffentlicht jetzt die vollständige Studie auf ihrer Homepage. "Die Ergebnisse des Gutachtens haben in der Fachgruppe
Perinatalmedizin eine sehr konstruktive und lebhafte Diskussion
ausgelöst", schreiben die Fachgruppenmitglieder in ihrer Stellungnahme
zu dem Gutachten. Alle Interessierten sind aufgefordert, sich an dieser
Diskussion zur Weiterentwicklung der Qualitätsdarstellung in der
Geburtshilfe zu beteiligen. Stellungnahmen der Anwender unterstützen
die Fachgruppe bei ihrer Arbeit und gewährleisten ein praxistaugliches
Verfahren zum Nutzen von Patienten und Leistungserbringern. Gutachten: Evaluation der Qualitätsindikatoren im Leistungsbereich GeburtshilfePDF Kontakt: Felix Höfele, Tel.: 0211/280729 - 0, felix.hoefele@bqs-online.de |