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Rationale

Die internationalen Leitlinien empfehlen übereinstimmend, bei KHK-Patienten die invasive Diagnostik der Koronarangiographie nur bei Vorliegen von Hochrisikofaktoren durchzuführen, bzw. wenn eine therapeutische Konsequenz im Sinne einer Revaskularisation zu erwarten ist (z. B. Dietz et al. 2003, Scanlon et al. 1999).
Vor einer Koronarangiographie sollte sorgfältig die Anamnese erhoben werden und die nicht-invasive apparative Diagnostik (EKG, Belastungs- bzw. Stress-Tests , Labor etc.) durchgeführt werden. Liegen aus diesen Untersuchungen keine koronartypischen Symptome und keine Ischämiezeichen vor, so ist in der Regel eine Koronarangiographie nicht indiziert.