Bewertung der Eignung für die öffentliche Darstellung
Für diesen Qualitätsindikator kann die Empfehlung für eine Veröffentlichung der Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt nicht befürwortet werden.
Eine Evaluation dieses Qualitätsindikators mit Hilfe von Kriterien des
QUALIFY-Instruments hat gezeigt, dass der Indikator bei folgenden Kriterien methodische Eigenschaften aufweist, die eine Empfehlung zur Veröffentlichung derzeit nicht zulassen:
- Die statistische Unterscheidungsfähigkeit dieses Qualitätsindikators wird wegen des seltenen Auftretens als gering eingeschätzt.
Sonderauswertungen haben gezeigt, dass patientenbedingte Einflussfaktoren wie Diabetes mellitus, Alter etc. sich auf das Ergebnis auswirken. Für eine optimale Darstellung der Ergebnisqualität muss eine Risikoadjustierung erfolgen. Für diesen Qualitätsindikator kann die Empfehlung für eine Veröffentlichung der Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt nicht befürwortet werden.
Eine Evaluation dieses Qualitätsindikators mit Hilfe von Kriterien des QUALIFY-Instruments (LINK) hat gezeigt, dass der Indikator bei folgenden Kriterien methodische Eigenschaften aufweist, die eine Empfehlung zur Veröffentlichung derzeit nicht zulassen:
- Statistische Unterscheidungsfähigkeit
Die Sterblichkeit bei den betrachteten Eingriffen ist in allen Krankenhäusern sehr niedrig. Dadurch ist ein statistisch aussagekräftiger Vergleich dieser Raten nicht möglich. In der Fachsprache der Methodik wird dies als eingeschränkte Diskriminationsfähigkeit oder statistische Unterscheidungsfähigkeit bezeichnet.
- Risikoadjustierung
Nicht alle patientenbedingten Einflussfaktoren wie beispielsweise Diabetes mellitus oder Alter werden derzeit bei der Berechnung berücksichtigt. Für eine optimale Darstellung der Ergebnisqualität muss die Risikoadjustierung dieses Indikators weiterentwickelt werden.
Praktisch bedeutet dies, dass unterschiedliche Ergebnisse zufällig und nicht durch unterschiedlich gute Qualität der Behandlung verursacht sein können. Die Auswahl von Krankenhäusern anhand dieser Rate kann daher zu Fehleinschätzungen führen, da Krankenhäuser sowohl als zu gut als auch als zu schlecht eingeschätzt werden könnten, obwohl sie vergleichbar gute Versorgungsqualität erbringen.