ID-Kennzahl
21n3-KORO-PCI\AK-1
Bezeichnung des Auffälligkeitskriteriums
Diskrepanz zwischen Entlassungsgrund = 7 (Tod) und Tod intra-/postprozedural
Begründung
Relevanz:
Die In-Hospitalmortalität ist der wichtigste Ergebnisindikator. Die Sterblichkeitsrate geht in 2 Qualitätsindikatoren ein (Todesfälle und MACCE).
Hypothese:
Es erfolgt eine Unterberichterstattung der intra- bzw. postprozeduralen Todesfälle.
Kommentar:
Im Jahre 2006 waren erstmals verstorbene Patienten auch im Datenfeld 64 „Entlassungsgrund nach § 301 SGB V“ des BQS-Datensatzes mit dem Eintrag „7=Tod“ zu dokumentieren. Weiterhin war im BQS-Datensatz in diesen Fällen zu dokumentieren, wann der Tod eintrat, d. h während eines Herzkathetereingriffs (Datenfeld 50 „Exitus im Herzkatheterlabor“) oder nach dem Eingriff (Datenfeld 59: „1= Tod bis 36 Stunden nach der letzten Prozedur“ bzw. „2 = Tod nach 36 Stunden nach der letzten Prozedur (bis zur Entlassung aus dem Krhs“). Die Plausibilitätsprüfung stellt fest, ob bei jedem Patienten mit Entlassungsgrund „7=Tod“ der Tod in den dafür vorgesehenen Datenfeldern näher dokumentiert wurde.
Zur Ursachenklärung dieser Dokumentationsauffälligkeiten wurde ein Fragebogen für die auffälligen Krankenhäuser entwickelt, der die Durchführung der Qualitätssicherungsdokumentation behandelt.
Bezug zu anderen Kennzahlen
MACCE, Todesfälle
ID-Bezugskennzahl
43892, 43907, 69811, 73854, 65801, 65817, 69869, 73884