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Leistungsbereich

Perkutane transluminale Angioplastie (PTA)

Allgemeine Informationen

Für diesen Leistungsbereich besteht seit 2004 keine bundesweite Dokumentationsverpflichtung.

Eine Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) ist ein Kathetereingriff an peripheren Arterien. Ziel ist die Aufdehnung von Verengungen und Verschlüssen mittels Ballonkatheter zur Verbesserung des Blutflusses. Zusätzlich zur Dehnung mittels Katheterballons werden auch Gefäßprothesen (Stents) und Gerinnsel auflösende Medikamente verwendet. Der Erfolg des Eingriffs wird durch Dopplerverschlussdruckmessungen an Armen und Beinen sowie durch Angiographie vor und nach der Intervention objektiviert. Für den Leistungsbereich PTA werden Eingriffe dokumentiert, die an den Beckenarterien und an den Beinarterien (Oberschenkel/Knie und Unterschenkel) vorgenommen werden.

Mit der PTA wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) behandelt, die durch eine Unterbrechung des arteriellen Blutstromes infolge einengender Wandveränderungen und Verlegung des Gefäßdurchmessers charakterisiert ist. Schmerzen beim Gehen (Schaufensterkrankheit), nicht heilende Wunden an den Beinen und der Verlust der Gehfähigkeit durch Amputation sind Folgen dieser Krankheit. Gut belegte Risikofaktoren sind Rauchen, hohe Blutfettwerte, hoher Blutdruck und Diabetes mellitus.

Für die Entwicklung und Bewertung der Qualitätsziele konnte auf Empfehlungen zurückgegriffen werden, die sowohl aus deutschen wie auch aus internationalen Leitlinien stammen. Besondere Beachtung findet dabei das internationale Dokument TASC (Trans-Atlantic Inter-Society Consensus), das im Jahr 2000 unter der Beteiligung von vielen Fachgesellschaften herausgegeben wurde (TASC 2000).

Literatur:

TASC Working Group. Management of peripheral arterial disease (PAD). TransAtlantic Inter-Society Consensus (TASC). 39. http://www.tasc-pad.org/html/index.html (Recherchedatum: 17.01.2007).