Rationale
Der Einsatz von PEEP (positiver endexspiratorischer Druck) bei maschineller Beatmung führt zu einer Vergrößerung der funktionellen Residualkapazität und des Ventilations-Perfusions-Verhältnisses. In der Folge wird eine verbesserte Oxygenierung erreicht. Das Ausmaß intrapulmonaler Shunts und des Auftretens von Atelektasen wird vermindert.
Bei einem PEEP-Niveau von 5 cmH2O können die genannten Therapieziele erreicht werden, ohne dass unerwünschte Wirkungen in klinisch relevantem Ausmaß auftreten. Daher wird für jede invasive maschinelle Beatmung der Einsatz eines PEEP von mindestens 5 cmH2O gefordert (National Guideline Clearinghouse 2001, vgl. Hörmann 2003).