Rationale
Varkarakis et al. (2004) berichten in einer großen Follow-Up-Studie
(10 Jahre) von einer Reoperationsrate von 6%. Gründe für den Reeingiff
waren erneute BPH-Obstruktion 1,9%, Urethra-Striktur 1,7% und
Blasenhalskontraktur 2,4%. Die amerikanische Leitlinie schätzt die
Revisionsrate auf 5% (AUA 2003). Pientka (1998) schätzt die
8-Jahres-Reoperationsrate für TUR zwischen 5 und 15%, die deutsche
Leitlinie gibt für den gleichen Zeitraum die Einschätzung 12-15% an
(Berges et al. 2003).
Nachresektionen werden z. B. auch dann notwendig, wenn die klinischen Zeichen der Obstruktion weiter bestehen bleiben.
Der Beobachtungszeitraum der externen Qualitätssicherung ist auf den
stationären Aufenthalt des Eingriffs begrenzt. Gründe für Reeingriffe
sind hier vor allem Blutungskomplikationen. Lent und Neuss (1995)
berichteten aus ihrer Studie (n = 617), dass in 4,3% der Fälle eine
Koagelextraktion und in 3,0% eine endoskopische Koagulation notwendig
wurde.