Aktuelle Qualitätsindikatoren 2007
Stand 28.02.2008
Bezeichnung des Qualitätsindikators |
Kennzahl |
Anpassung des Referenzbereichs |
Anpassung der Rechenregeln |
Vergleichbarkeit mit Vorjahresergebnissen1 |
1 - Postoperative Mediastinitis |
80265 - bei Patienten mit elektiver oder dringlicher Operationsindikation ohne präoperative Mediastinitis bzw. Wundinfektion des Thorax |
Nein |
Die Kennzahl wird ausschließlich über das Datenfeld „Mediastinitis“ ausgewertet und nicht mehr über die zusätzliche Abfrage „Rethorakotomie wegen Mediastinitis“ bzw. „Sternumrevision“. |
Ja |
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80266 - bei Patienten mit Risikoklasse 0 oder Risikoklasse 1 |
Nein |
Die Kennzahl wird ausschließlich über das Datenfeld „Mediastinitis“ ausgewertet und nicht mehr über die zusätzliche Abfrage „Rethorakotomie wegen Mediastinitis“ bzw. „Sternumrevision“. |
Ja |
2 - Postoperative Retentionsstörung |
80267 |
Nein |
Neu: als postoperative Retentionsstörung wird neben einem definierten Anstieg des postoperativen Kreatininwertes die postoperativ neu aufgetretene chronische Dialysepflichtigkeit gewertet. |
Im Jahr 2007 wurde im Datensatz Herzchirurgie erstmals zwischen akuter und chronischer postoperativer Dialysepflichtigkeit unterschieden. Die Ergebnisse können daher nicht mit den Vorjahresergebnissen vergleichen werden. |
3 - Neurologische Komplikationen |
82340 |
Nein |
Die postoperativen neurologischen Komplikationen mit einer Dauer der klinischen Symptomatik > 24 h wurden zu einer Kennzahl zusammengefasst. Gleichzeitig werden nur noch die Patienten erfasst, bei denen zum Zeitpunkt der Entlassung eine klinisch relevante Komplikation vorliegt (Rankin >= 2). |
Ja |
4 - Letalität |
28269 - In-Hospital-Letalität bei allen Patienten, die in ihrer ersten Operation koronarchirurgisch und an der Aortenklappe operiert wurden |
Nein |
Nein |
Ja |
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28270 - In-Hospital-Letalität bei Patienten mit elektiver oder dringlicher Operationsindikation |
Nein |
Nein |
Ja |
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47942 - 30-Tage-Letalität: Follow-up-Rate |
Nein |
Nein |
Ja |
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47944 - 30-Tage-Letalität in Krankenhäusern mit einer Follow-up-Rate >= 97% |
Nein |
Nein |
Ja |
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47954 - 30-Tage-Letalität in Krankenhäusern mit einer Follow-up-Rate >= 97% bei Patienten mit vollständiger Dokumentation zum EuroSCORE |
Nein |
Nein |
Ja |
1 Vorjahresergebnisse, die mit den – ggf. weiterentwickelten – Rechenregeln 2007 aus den Vorjahresdaten neu berechnet wurden.
2006 zusätzlich verwendete Qualitätsindikatoren
Bezeichnung des Qualitätsindikators |
Kennzahl |
Begründung der Streichung |
1 - Postoperative Mediastinitis
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48060 - bei Patienten mit elektiver oder dringlicher Operationsindikation ohne präoperative Mediastinitis bzw Wundinfektion des Thorax |
Ersetzt durch 80265. Erfahrungen aus dem Strukturierten Dialog der Jahre 2004 bis 2007 haben gezeigt, dass die auffälligen Mediastinitisraten bei einer Reihe von Krankenhäusern durch Fehldokumentationen bedingt waren. Diese Krankenhäuser haben eine Sternumrevision auch dann dokumentiert, wenn diese aus anderen Gründen erfolgte. |
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48075 - bei Patienten mit Risikoklasse 0 |
Ersetzt durch 80266. Erfahrungen aus dem Strukturierten Dialog der Jahre 2004 bis 2007 haben gezeigt, dass die auffälligen Mediastinitisraten bei einer Reihe von Krankenhäusern durch Fehldokumentationen bedingt waren. Diese Krankenhäuser haben eine Sternumrevision auch dann dokumentiert, wenn diese aus anderen Gründen erfolgte. |
2 - Postoperative Retentionsstörung
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47907 |
Ersetzt durch 80267. Bis zum Jahr 2006 wurde im Datensatz Herzchirurgie nicht zwischen akuter und chronischer postoperativer Dialysepflichtigkeit unterschieden. Die Überarbeitung des Datensatzes machte auch eine Anpassung der Rechenregeln erforderlich. |
3 - Neurologische Komplikationen
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47916 - bei Patienten ohne neurologische Vorerkrankungen und Dauer des zerebrovaskulären Ereignisses zwischen > 24 h bis <= 72 h |
Ersetzt durch 82340. Nach der Anpassung des Auswertungskonzeptes fokussiert der Indikator auf den für den Patienten bedeutsameren Scheregrad der schlaganfallbedingten Behinderung zum Zeitpunkt der Entlassung und nicht auf die Dauer der neurologischen Symptomatik während des stationären Aufenthaltes. |
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47917 - bei Patienten ohne neurologische Vorerkrankungen und Dauer des zerebrovaskulären Ereignisses > 72 h |
Ersetzt durch 82340. Nach der Anpassung des Auswertungskonzeptes fokussiert der Indikator auf den für den Patienten bedeutsameren Scheregrad der schlaganfallbedingten Behinderung zum Zeitpunkt der Entlassung und nicht auf die Dauer der neurologischen Symptomatik während des stationären Aufenthaltes. |
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28272 - In-Hospital-Letalität bei Patienten mit Notfall- oder Notfall (Reanimation / ultima ratio)-Operationen |
Der Anteil von Notfalleingriffen liegt bei etwa 4% pro Jahr und variiert zwischen den Krankenhäusern erheblich. Aufgrund der geringen Fallzahl pro Krankenhaus und der Heterogenität dieses Patientenkollektivs erscheint eine vergleichende Qualitätsdarstellung aus Sicht der BQS-Fachgruppe Herzchirurgie nicht sinnvoll. |
2005 zusätzlich verwendete Qualitätsindikatoren
Keine
2004 zusätzlich verwendete Qualitätsindikatoren
Keine