Leistungsbereich
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Allgemeine Informationen
Die Verschleißerkrankung
des Kniegelenks (Gonarthrose) betrifft insbesondere ältere Frauen. Es handelt
sich um eine fortschreitende schmerzhafte Erkrankung, die mit zunehmender
Ausprägung zur erheblichen Einschränkung der Bewegungsfähigkeit und damit auch
der Leistungsfähigkeit im alltäglichen Leben der Patienten führt.
Ausprägung bzw. Ausmaß
der Arthrose — es kann lediglich ein Teilbereich (Kompartiment) oder das
gesamte Kniegelenk betroffen sein — beeinflussen die Wahl der Behandlung, die
Wahl des Implantats und nicht zuletzt die Prognose (Callaghan 1995).
Unter einer
Knie-Totalendoprothese versteht man den Ersatz des Gelenkanteils von
Oberschenkel und Schienbein mit oder ohne prothetischen Ersatz oder Teilersatz
der Kniescheibe.
Ziel des
endoprothetischen Kniegelenkersatzes ist die Wiederherstellung der natürlichen
Beinachse, einer stabilen Bandführung und schmerzfreien Gelenkbeweglichkeit
sowie die möglichst uneingeschränkte Gehfähigkeit des Patienten bei langer
Lebensdauer (Standzeit) der Prothese.
In den letzten
Jahrzehnten haben sich Implantate, Operationsverfahren und Erfahrung der
Operateure so weit verbessert, dass die Kniegelenk-Totalendoprothesen
inzwischen Standzeiten von über zehn Jahren erreichen.
Literatur:
Callaghan JJ. Orthopaedic knowledge update Hip and knee
reconstruction, developed by the Hip Society and the knee society. 1st ed.
Philadelphia, Lippincott. Williams & Wilkins; 1995.
Stand 31.03.2008