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Datengrundlage

Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 119.792 Datensätze aus 1.283 Krankenhäusern übermittelt.

Eingriffe für den Leistungsbereich Appendektomie konnten in 2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich, aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 zu senden. Es liegen in diesem Format 24.836 Datensätze aus 1.004 Krankenhäusern vor.

Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0 dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 94.956 Datensätze aus 1.223 Krankenhäusern. Diese konnten in der Bundesauswertung 6.0 vollständig ausgewertet werden.

Eine gemeinsame Auswertung der beiden gelieferten Datensatzformate war nicht möglich, da die Datenfelder des alten und neuen Datensatzformates nicht ohne Informationsverlust aufeinander bezogen werden konnten.

Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde in 2003 auf Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für 2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt. Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage sind Vollständigkeiten über 100% möglich.

Die gesamte Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs Appendektomie über alle Bundesländer hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verbessert und lag insgesamt bei 91%. Dieser Wert ist für einen Leistungsbereich im dritten Jahr nach der bundesweit verpflichtenden Einführung als verbesserungsfähig einzuschätzen. Die Beteiligung der Krankenhäuser ist dagegen sehr gut. Sie lag bei 108%.

Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert stark und weist bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu erwarteten Datensätzen eine hohe Spannweite von 76 bis 215% auf.