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Einleitung

Durch Gallensteine verursachte Erkrankungen der Gallenblase gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Europa. Die Prävalenz der Cholelithiasis wird in Deutschland je nach Region mit 10,5 bis 24,5% der Frauen und 4,9 bis 13,1% der Männer angegeben (Birth et al. 2003).

Gallensteinträger bleiben in 60 bis 80% der Fälle asymptomatisch. Die Beschwerdeinzidenz wird nach Diagnosestellung mit 2 bis 4% pro Jahr in den ersten zehn Jahren und anschließend mit 1 bis 2% pro Jahr angegeben. Während bei asymptomatischen Gallensteinträgern das Risiko, eine steinbedingte Komplikation zu erleiden, bei nur 0,1% liegt, steigt es nach Auftreten konkrementbedingter Beschwerden auf das Zehnfache an (Birth et al. 2003).

Bei der Behandlung des symptomatischen Gallensteinleidens steht die operative Therapie ganz im Vordergrund. Die Cholezystektomie gehört zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen in allgemein- und viszeralchirurgischen Abteilungen. Mittlerweile werden über 90% aller elektiven Cholezystektomien als laparoskopische Eingriffe durchgeführt.

In die Analyse der Ergebnisse zu den nachfolgend beschriebenen Qualitätsindikatoren gingen ausschließlich Patienten ein, die sich einer isolierten Operation der Gallenblase unterzogen haben. Patienten, bei denen die Cholezystektomie im Rahmen eines größeren abdominellen Eingriffs erfolgte, wurden aus den jeweiligen Grundgesamtheiten ausgeschlossen, um eine Verfälschung der Ergebnisse zu vermeiden.