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Datengrundlage

Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 186.736 Datensätze aus 1.066 Krankenhäusern übermittelt. Eingriffe für den Leistungsbereich Gynäkologische Operationen konnten in 2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich, aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 zu senden. Es liegen in diesem Format 43.255 Datensätze aus 747 Krankenhäusern vor.

Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0 dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 143.481 Datensätze aus 1.027 Krankenhäusern. Diese konnten in der Bundesauswertung 6.0 vollständig ausgewertet werden.

Eine gemeinsame Auswertung der beiden gelieferten Datensatzformate war nicht möglich, da die Datenfelder des alten und neuen Datensatzformates nicht ohne Informationsverlust aufeinander bezogen werden konnten.

Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde in 2003 auf Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für 2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt. Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage sind Vollständigkeiten über 100% möglich.

Die Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs Gynäkologische Operationen über alle Bundesländer hat sich gegenüber dem Vorjahr stark verbessert und lag bei 100%. Dieser Wert ist für einen Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit verpflichtenden Einführung als sehr gut einzuschätzen. Die Beteiligung der Krankenhäuser mit 101% ist ebenfalls sehr gut zu bewerten.

Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert und weist, bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu erwarteten Datensätzen, eine hohe Spannweite von 72 bis 182% auf.

Zur Ergänzung der Bewertung der Vollständigkeit der teilnehmenden Krankenhäuser wurden auf Wunsch der Fachgruppe weitere Quellen herangezogen.

Das Statistische Bundesamt meldete für 2001 1.119 Krankenhäuser mit Betten in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, die nach gynäkologischen (734) und geburtshilflichen Fachabteilungen (642) unterteilt wurden (destatis 2003). Nach Ansicht der Fachgruppe sind diese Fachabteilungszahlen unterschätzt, da möglicherweise einige gemischte Abteilungen nur einem der Schwerpunkte zugeordnet worden sind.

Eine weitere Basis zur Bewertung der Vollständigkeit der teilnehmenden Krankenhäuser stellt eine Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO, persönliche Mitteilung du Bois) mit 1.123 operativ tätigen Kliniken in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Jahre 2002 dar.

Ein Vergleich der erwarteten Anzahl der Krankenhäuser – nach VdAK 1.053, nach AGO 1.123 und nach destatis 1.119 Einrichtungen (davon 734 mit gynäkologischen Fachabteilungen) – bezüglich der Vollständigkeit der Datenlieferungen zeigt, dass die Teilnahme von 1.066 Krankenhäusern auch bei einer Bewertung, die über die VdAK-Datengrundlage hinausgeht, als sehr gut bis gut zu bewerten ist.