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Datengrundlage

Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 19.355 Datensätze aus 437 Krankenhäusern übermittelt.

Eingriffe für den Leistungsbereich Karotis-Rekonstruktion konnten in 2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich, aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 zu senden. Es liegen in diesem Format 3.692 Datensätze aus 266 Krankenhäusern vor.

Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0 dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 15.663 Datensätze aus 422 Krankenhäusern. In der Auswertung wurden die Datensätze des Formats 5.0.1 auf das Datensatzformat 6.0 überführt, so dass alle gelieferten Datensätze gemeinsam ausgewertet werden konnten.

Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde im Jahr 2003 auf Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für 2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt. Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage sind Vollständigkeiten über 100% möglich.

Die gesamte Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs Karotis-Rekonstruktion über alle Bundesländer hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verbessert und lag insgesamt bei 88%. Dieser Wert ist für einen Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit verpflichtenden Einführung allerdings immer noch als verbesserungsfähig einzuschätzen. Die Beteiligung der Krankenhäuser ist dagegen gut. Sie lag bei 98%.

Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert und weist, bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu erwarteten Datensätzen, eine mittlere Spannweite von 54 bis 119% auf.

Nach Auffassung der Fachgruppe Gefäßchirurgie ist eine bundesweite Vollständigkeit der Datensätze von 88% nicht unbedingt Ausdruck einer unvollständigen Dokumentation. Möglicherweise ist diese Zahl bedingt durch eine Abnahme operativer Eingriffe infolge einer zunehmenden Verbreitung der stentgestützten perkutanen Angioplastie von extrakraniellen Stenosen der Arteria carotis interna.