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Datengrundlage

Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 22.702 Datensätze aus 1.037 Krankenhäusern übermittelt.

Eingriffe für den Leistungsbereich Dekompression bei Karpaltunnelsyndrom konnten in 2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich, aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 zu senden. Es liegen in diesem Format 4.391 Datensätze aus 485 Krankenhäusern vor.

Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0 dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 18.311 Datensätze aus 991 Krankenhäusern. In der Auswertung wurden die Datensätze des Formats 5.0.1 auf das Datensatzformat 6.0 überführt, so dass alle gelieferten Datensätze gemeinsam ausgewertet werden konnten.

Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde in 2003 auf Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für 2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt. Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage sind Vollständigkeiten über 100% möglich.

Die gesamte Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs Dekompression bei Karpaltunnelsyndrom über alle Bundesländer hat sich gegenüber dem Vorjahr stark verbessert und lag insgesamt bei 96%. Dieser Wert ist für einen Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit verpflichtenden Einführung als relativ gut einzuschätzen. Die Beteiligung der Krankenhäuser ist ebenfalls gut. Sie lag bei 94%.

Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert und weist bis auf ein Bundesland, welches nur 23% der erwarteten Datensätze geliefert hat, bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu erwarteten Datensätzen eine mittlere bis hohe Spannweite von 60 bis 128% auf.