Datengrundlage
Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 174.180 Datensätze aus 306 Krankenhäusern übermittelt.
Eingriffe für den Leistungsbereich Kataraktoperation konnten im Jahr
2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten dokumentiert werden.
Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich, aufgrund einer
Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 zu
senden. Es liegen in diesem Format 34.914 Datensätze aus 179
Krankenhäusern vor.
Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte
Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0
dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 139.266 Datensätze
aus 296 Krankenhäusern. Diese konnten in der Bundesauswertung 6.0
vollständig ausgewertet werden.
Eine gemeinsame Auswertung der beiden gelieferten Datensatzformate
war nicht möglich, da die Datenfelder des alten und neuen
Datensatzformates nicht ohne Informationsverlust aufeinander bezogen
werden konnten.
Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde in 2003 auf
Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für
2002 ermittelt (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004). Eine Erläuterung dieses
Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt.
Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage
sind Vollständigkeiten über 100% möglich.
Die gesamte Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs
Kataraktoperation über alle Bundesländer hat sich gegenüber dem Vorjahr
stark verbessert und lag insgesamt bei 89%. Dieser Wert ist für einen
Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit verpflichtenden
Einführung als verbesserungsfähig einzuschätzen, obwohl sich der
Datenbestand gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt hat.
Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert und
weist, bis auf ein Bundesland, welches keine der erwarteten Daten
geliefert hat, bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu
erwarteten Datensätzen eine hohe Spannweite von 59 bis 228% auf.