Datengrundlage
Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 90.004 Datensätze aus 965 Krankenhäusern übermittelt.
Eingriffe für den Leistungsbereich Knie-Totalendoprothese (TEP)
konnten in 2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten
dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich,
aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation
5.0.1 zu senden. Es liegen in diesem Format 19.154 Datensätze aus 671
Krankenhäusern vor.
Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte
Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0
dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 70.850 Datensätze
aus 925 Krankenhäusern. Diese konnten in der Bundesauswertung 6.0
vollständig ausgewertet werden.
Eine gemeinsame Auswertung der beiden gelieferten Datensatzformate
war nicht möglich, da die Datenfelder des alten und neuen
Datensatzformates nicht ohne Informationsverlust aufeinander bezogen
werden konnten.
Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde in 2003 auf
Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für
2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses
Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt.
Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage
sind Vollständigkeiten über 100% möglich.
Die gesamte Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs
Knie-Totalendoprothese (TEP) über alle Bundesländer hat sich gegenüber
dem Vorjahr verbessert und lag insgesamt bei 130%. Dieser Wert ist für
einen Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit
verpflichtenden Einführung als sehr gut einzuschätzen. Die Beteiligung
der Krankenhäuser ist ebenfalls sehr gut. Sie lag bei 117%.
Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert,
obwohl sie beständig über 100% liegt, und weist bezogen auf das
Verhältnis von ausgewerteten zu erwarteten Datensätzen eine Spannweite
von 103 bis 441% auf.