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Datengrundlage

Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 4.832 Datensätze aus 477 Krankenhäusern übermittelt.

Eingriffe für den Leistungsbereich Knie-Schlittenprothese konnten in 2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich, aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 zu senden. Es liegen in diesem Format 1.085 Datensätze aus 206 Krankenhäusern vor.

Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0 dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 3.747 Datensätze aus 434 Krankenhäusern. Diese konnten in der Bundesauswertung 6.0 vollständig ausgewertet werden.

Eine gemeinsame Auswertung der beiden gelieferten Datensatzformate war nicht möglich, da die Datenfelder des alten und neuen Datensatzformates nicht ohne Informationsverlust aufeinander bezogen werden konnten.

Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde in 2003 auf Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für 2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt. Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage sind Vollständigkeiten über 100% möglich.

Die gesamte Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs Knie-Schlittenprothese über alle Bundesländer hat sich gegenüber dem Vorjahr sehr verbessert und lag insgesamt bei 106%. Dieser Wert ist für einen Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit verpflichtenden Einführung als sehr gut einzuschätzen. Die Beteiligung der Krankenhäuser war ebenfalls sehr gut. Sie lag bei 116%.

Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert und weist bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu erwarteten Datensätzen eine sehr hohe Spannweite von 70 bis 377% auf.