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Datengrundlage

Für das Jahr 2003 wurden der BQS für den Leistungsbereich Mammachirurgie insgesamt 42.997 Datensätze aus 995 Krankenhäusern übermittelt.

Mammachirurgische Eingriffe konnten im Jahr 2003 in zwei unterschiedlichen Datensatzformaten dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es noch möglich, aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 zu senden.

Es war darüber hinaus möglich, die Datensätze dieses Formats in zwei verschiedenen Leistungsbereichen zu dokumentieren. Im Leistungsbereich Gynäkologie (15/1) haben vorwiegend gynäkologische Abteilungen, im Leistungsbereich Mammachirurgie (18/1) haben vorwiegend chirurgische Abteilungen ihre Eingriffe dokumentiert. Die Zuordnung zu den beiden Leistungsbereichen war im Format der BQS-Spezifikation 5.0.1 nicht strikt, so dass die mammachirurgischen Eingriffe aus beiden Datensätzen in der Auswertung 5.0.1 zusammengeführt werden konnten. Es liegen in diesem Format 8.999 Datensätze aus 600 Krankenhäusern vor, von denen 8.979 Datensätze ausgewertet werden konnten.

Der größte Teil der mammachirurgischen Eingriffe wurde jedoch im für das gesamte Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0 dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 33.978 Datensätze aus 936 Krankenhäusern. Diese konnten in der Bundesauswertung 6.0 vollständig ausgewertet werden.

Eine gemeinsame Auswertung der beiden gelieferten Datensatzformate war nicht möglich, da die Datenfelder des alten und neuen Datensatzformates nicht ohne Informationsverlust aufeinander bezogen werden konnten.

Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde im Jahr 2003 auf Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für 2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt. Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage sind Vollständigkeiten über 100% möglich.

Die Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs Mammachirurgie hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert und lag insgesamt bei 93%. Dieser Wert ist allerdings für einen Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit verpflichtenden Einführung als verbesserungsfähig einzuschätzen. Die Beteiligung der Krankenhäuser ist ebenfalls als verbesserungsfähig zu betrachten. Sie lag bei 94%.<

Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert und weist bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu erwarteten Datensätzen eine hohe Spannweite von 55 bis 144% auf.