Einleitung
Eine Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) ist ein
Kathetereingriff an peripheren Arterien. Ziel ist die Aufdehnung von
Verengungen und Verschlüssen mittels Ballonkatheter zur Verbesserung
des Blutflusses. Zusätzlich zur Dehnung mittels Katheterballons werden
auch Gefäßprothesen (Stents) und Gerinnsel auflösende Medikamente
verwendet. Der Erfolg des Eingriffs wird durch
Dopplerverschlussdruckmessungen an Armen und Beinen sowie durch
Angiographie vor und nach der Intervention objektiviert. Für den
Leistungsbereich PTA werden Eingriffe dokumentiert, die an den
Beckenarterien und an den Beinarterien (Oberschenkel/Knie und
Unterschenkel) vorgenommen werden.
Mit der PTA wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
behandelt, die durch eine Unterbrechung des arteriellen Blutstromes
infolge einengender Wandveränderungen und Verlegung des
Gefäßdurchmessers charakterisiert ist. Schmerzen beim Gehen
(Schaufensterkrankheit), nicht heilende Wunden an den Beinen und der
Verlust der Gehfähigkeit durch Amputation sind Folgen dieser Krankheit.
Gut belegte Risikofaktoren sind Rauchen, hohe Blutfettwerte, hoher
Blutdruck und Diabetes mellitus.
Für die Entwicklung und Bewertung der Qualitätsziele konnte auf
Empfehlungen zurückgegriffen werden, die sowohl aus deutschen wie auch
aus internationalen Leitlinien stammen. Besondere Beachtung findet
dabei das internationale Dokument TASC (Trans-Atlantic Inter-Society
Consensus), das im Jahr 2000 unter der Beteiligung von vielen
Fachgesellschaften herausgegeben wurde (TASC 2000).