Datengrundlage
Für das Verfahrensjahr 2003 wurden der BQS 3.672 Datensätze aus 584 Krankenhäusern übermittelt.
Eingriffe für den Leistungsbereich Dekompression bei
Sulcus-ulnaris-Syndrom konnten in 2003 in zwei unterschiedlichen
Datensatzformaten dokumentiert werden. Im ersten Halbjahr 2003 war es
noch möglich, aufgrund einer Übergangsregelung Daten im Format der
BQS-Spezifikation 5.0.1 zu senden. Es liegen in diesem Format 656
Datensätze aus 221 Krankenhäusern vor.
Der größte Teil der gesendeten Daten wurde jedoch im für das gesamte
Verfahrensjahr bevorzugten Format der BQS-Spezifikation 6.0
dokumentiert und übermittelt. Hier erhielt die BQS 3.016 Datensätze aus
524 Krankenhäusern. In der Auswertung wurden die Datensätze des Formats
5.0.1 auf das Datensatzformat 6.0 überführt, so dass alle gelieferten
Datensätze gemeinsam ausgewertet werden konnten.
Die Vollständigkeit der gelieferten Datensätze wurde im Jahr 2003 auf
Basis der Anzahl vereinbarter Fallpauschalen und Sonderentgelte für
2002 (Quelle: VdAK LKA V2/V3 2004) ermittelt. Eine Erläuterung dieses
Verfahrens ist im Kapitel „Datenmanagement“ ausführlich dargestellt.
Aufgrund der dort beschriebenen Besonderheit dieser Bewertungsgrundlage sind Vollständigkeiten über 100% möglich.
Die gesamte Vollständigkeit der Datensätze des Leistungsbereichs
Dekompression bei Sulcus-ulnaris-Syndrom über alle Bundesländer hat
sich gegenüber dem Vorjahr verbessert und lag insgesamt bei 80%. Dieser
Wert ist für einen Leistungsbereich im zweiten Jahr nach der bundesweit
verpflichtenden Einführung als immer noch verbesserungsfähig
einzuschätzen. Die Beteiligung der Krankenhäuser ist ebenfalls
verbesserungsfähig. Sie lag bei 53%.
Die Beteiligung der Bundesländer im Verfahrensjahr 2003 variiert und
weist, bis auf ein Bundesland, welches nur 16% der erwarteten Daten
geliefert hat, bezogen auf das Verhältnis von ausgewerteten zu
erwarteten Datensätzen eine mittlere Spannweite von 56 bis 119% auf.