Ausblick
Mit der BQS-Bundesauswertung 2004 wird erstmals ein Modell zur
risikoadjustierten Darstellung der In-Hospital-Letalität vorgestellt,
das von der BQS und der Fachgruppe Herzchirurgie mit dem Ziel
entwickelt wurde, in den Krankenhäusern spezifische Anreize zur
Qualitätsverbesserung zu setzen. Vollständige Angaben zum Risikoprofil
liegen von 88,36% der im Jahr 2004 in Deutschland behandelten
koronarchirurgischen Patienten vor. Die Vollständigkeit dieser Angaben
variiert jedoch zwischen den einzelnen Krankenhäusern und reicht von
0,0 bis 100%. Die Fachgruppe strebt hier im Strukturierten Dialog mit
auffälligen Krankenhäusern eine konsequente Verbesserung der Daten- und
Dokumentationsqualität an, damit die Diskussion zum wichtigsten
Qualitätsindikator nach herzchirurgischen Eingriffen, der
Sterblichkeit, zukünftig auf der Basis risikoadjustierter Ergebnisse
geführt werden kann.