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Einleitung

Die koronare Herzerkrankung (KHK) zählt zu den häufigsten Erkrankungen der industrialisierten Welt. Bei dieser Erkrankung kommt es infolge von Verengungen in den Herzkranzgefäßen zu einer Minderdurchblutung der von diesen Gefäßen versorgten Abschnitte des Herzmuskels. Die Minderdurchblutung macht sich klinisch als Angina-Pectoris-Beschwerden bemerkbar. Der Verschluss eines Koronargefäßes führt zum akuten Myokardinfarkt.

Als Therapieoptionen bei koronarer Herzerkrankung stehen die medikamentöse, die interventionelle PTCA mit Stent bzw. die chirurgische Behandlung zur Verfügung.

Koronarchirurgische Operationen machen einen Anteil von über 60% aller herzchirurgischen Eingriffe aus. Hierbei werden stenosierte Koronararterien mithilfe von autologen Venen oder der Arteria mammaria interna überbrückt.

In der isolierten Koronarchirurgie werden ebenso wie in den übrigen herzchirurgischen Leistungsbereichen ausschließlich Eingriffe mit Verwendung der Herz-Lungen-Maschine betrachtet. Die Operation am stillstehenden Herzen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine gilt nach wie vor als Standardverfahren in der Herzchirurgie. Die Bypassoperation am schlagenden Herzen ist derzeit auf ausgewählte Patientenkollektive beschränkt.

Von der Fachgruppe Herzchirurgie wurden fünf Qualitätsziele ausgewählt, die sowohl Aspekte der Prozessqualität als auch der Ergebnisqualität betrachten. Von diesen werden drei im BQS-Qualitätsreport 2004 diskutiert.