Methodik der Bewertung der Vollständigkeit
Die Vollständigkeit des BQS-Bundesdatenpools wurde für Datensätze
berechnet als Quotient aus der Anzahl der gelieferten Datensätze und
der Anzahl der erwarteten Datensätze. Für Krankenhäuser wurde die
Vollständigkeit berechnet als Quotient aus der Anzahl der teilnehmenden
Krankenhäuser und der Anzahl der erwarteten Krankenhäuser. Diese
Quotienten werden als Prozentzahl dargestellt und geben Auskunft über
die Repräsentativität der Datenbasis für den jeweils betrachteten
Leistungsbereich.
Die Ergebnisse zur Vollständigkeit für das Verfahrensjahr 2004 sind
mit denen der Verfahrensjahre 2001 bis 2003 nicht mehr vergleichbar.
Die Anzahl der erwarteten Datensätze wurde für die Verfahrensjahre
2001 bis 2003 auf Grundlage der jeweils für das Vorjahr von den
Krankenhäusern vereinbarten Fallpauschalen und Sonderentgelte
geschätzt. Diese Vereinbarungszahlen wurden vom Verband der
Angestellten-Krankenkassen/Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e.V.
(VdAK/AEV), Siegburg, in einer Statistik zusammengefasst und der BQS
für die Durchführung der Vollständigkeitsanalyse zur Verfügung
gestellt. Diese Basis wurden für 2004 durch die QS-Filter-Sollstatistik
abgelöst.
Aus diesem Grund wurde für 2004 der Vorjahresvergleich nicht mit den
Vollständigkeitsraten der Vorjahre durchgeführt. Ersatzweise wurde die
Anzahl der übermittelten Datensätze sowie die Anzahl der teilnehmenden
Krankenhäuser der Vorjahre dargestellt.
Tabelle 3 zeigt die Kategorien, die zur Darstellung der Vollständigkeit unterschieden werden müssen.
Minimaldatensatz
Seit dem Verfahrensjahr 2003 war es möglich, einen Ersatzdatensatz
zur Dokumentation zu verwenden, wenn die erbrachte Leistung in dem
entsprechenden Leistungsbereich nicht dokumentiert werden konnte.
Während noch für das Verfahrensjahr 2003 der BQS 27.769
Minimaldatensätze übermittelt wurden, hat sich die Anzahl der
Minimaldatensätze für 2004 auf Grund der Verbesserung der Definition
der Auslösekriterien im QS-Filter auf 1.170 verringert. Die
Minimaldatensätze verteilten sich gleichmäßig auf alle
Leistungsbereiche. Eine sytematische Zuordnung zu bestimmten
Leistungsbereichen war nicht erkennbar.