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Funktionen des QS-Filters

Der Algorithmus des QS-Filters identifiziert eine dokumentationspflichtige Leistung und löst die Dokumentation für die Qualitätssicherung aus. Auch im internen Controlling des Krankenhauses und für das Führen einer Sollstatistik kommt der QS-Filter zum Einsatz.

Der QS-Filter identifiziert die dokumentationspflichtigen Leistungen, indem er für jeden Fall die im Krankenhaus dokumentierten Daten – im Wesentlichen dessen Prozeduren und Diagnosen – mit den Ein- und Ausschlusskriterien für die Leistungsbereiche in der Qualitätssicherung vergleicht. Treffen die Kriterien zu, stößt dies im Krankenhaus die Dokumentation und die Aufnahme in die Sollstatistik an.

Der Algorithmus des QS-Filters ist einfach aufgebaut (Abbildung 1). Die Logik orientiert sich am DRG-Grouper-Algorithmus. Die Prüfung wird für jeden Krankenhausfall und für alle Leistungsbereiche durchgeführt.

Die QS-Filter-Software, die auf Basis dieses Algorithmus arbeitet, kommt im Krankenhaus zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlicher Zielsetzung zum Einsatz:

  • Prüfen:
    Auslösen der QS-Dokumentation während der Leistungserbringung: Identifikation der dokumentationspflichtigen Leistungen eines        Krankenhausfalles.
  • Zählen:
    Erstellen der QS-Filter-Sollstatistik zum Abschluss des Verfahrensjahres: Identifikation der dokumentationspflichtigen Leistungen aus allen Krankenhausfällen (vgl. Kapitel „Datenmanagement“).

Die Abbildung 2 zeigt die Funktionen des QS-Filters.