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Vorteile des neuen „KCH-Score“

1. Die Krankenhäuser erhalten für das interne Qualitätsmanagement ein Instrument, das spezifischere Anreize zur Qualitätsverbesserung setzt, da das Risikoprofil der behandelten Patienten im Verhältnis zur derzeitigen Behandlungskompetenz der herzchirurgischen Krankenhäuser angemessener berücksichtigt wird als nach dem logistischen EuroSCORE.

2. Die vergleichende Darstellung der Krankenhausergebnisse gewinnt an Qualität, da das unterschiedliche Risikoprofil der in den Krankenhäusern behandelten Patienten berücksichtigt wird.

3. Auffällige Ergebnisqualität wird spezifischer identifiziert. Gleichzeitig kann der Strukturierte Dialog mit auffälligen Krankenhäusern auf der Basis risikoadjustierter Ergebnisse zum Qualitätsindikator In-Hospital-Letalität (Krankenhaussterblichkeit) ebenfalls spezifischer geführt werden.

Die Erfahrungen aus der Praxiserprobung des Risikoadjustierungsmodells können für die Weiterentwicklung des Modells und die Entwicklung von Modellen zur Risikoadjustierung der In-Hospital-Letalität in den übrigen herzchirurgischen Leistungsbereichen genutzt werden. Die Einführung eines neuen Risikoadjustierungsmodells ist für die BQS-Bundesauswertung des Verfahrensjahres 2005 in einem weiteren herzchirurgischen Leistungsbereich vorgesehen.