Dokumentationsaufwand für die Risikoadjustierung
Die KAROTIS-Scores I und II berücksichtigen zahlreiche Einflussfaktoren bei der Risikoadjustierung. Das bringt zwar auf der einen Seite verbesserte Vergleichbarkeit, andererseits jedoch auch einen deutlich erhöhten Dokumentationsaufwand mit sich. Für die Messung der rohen Rate, also der nicht adjustierten Häufigkeit Schlaganfällen oder Tod müssen zwei Items erhoben werden, für die Risikoadjustierung zusätzlich 17 weitere Items. Für schwere Schlaganfälle oder Tod ergibt sich das gleiche Bild (Tabelle 3).