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Modellierung der Risikofaktoren durch logistische Regression

Zur risikoadjustierten Darstellung von perioperativen Schlaganfällen oder Todesfällen im Leistungsbereich Karotis-Rekonstruktion wurde auf Grundlage aller 23.502 Patientendatensätze im BQS-Bundesdatenpool 2004 ein Risikoadjustierungsmodell mittels multipler logistischer Regression entwickelt (KAROTIS-Score I). Potentielle Risikofaktoren wurden auf der Basis von Leitlinien- und Literaturanalysen und der Expertenmeinung in der BQS-Fachgruppe Gefäßchirurgie ermittelt. Im logistischen Regressionsmodell wurden die Faktoren „Geschlecht“, „exulzerierende Plaques“, „ipsilaterale Stenose ≥75% (NASCET)“ und „zu operierende Seite: links“ als nicht signifikant aus der abschließenden Modellbildung entfernt.

Das Ergebnis für die fünf verbleibenden signifikanten Risikofaktoren

  • Indikationsgruppe
  • Alter
  • Schweregrad der Behinderung
  • ASA-Klassifikation
  • kontralaterale Stenose ≥75%

ist in Tabelle 1 dargestellt. So lässt sich z.B. feststellen, dass das Risiko, zu versterben oder einen Schlaganfall zu erleiden, für Patienten mit besonderen Bedingungen (z.B. Indikationsgruppe C) 3,16mal höher ist als für Patienten mit asymptomatischer Karotisstenose, wenn ansonsten gleiche Risiken vorliegen.