Ausblick
Durch die Risikoadjustierung mittels logistischer Regression wird die Möglichkeit eines fairen Vergleichs der Ergebnisse zwischen den Krankenhäusern ohne Aufteilung des Patientenkollektivs eröffnet. Es werden gleichzeitige und gemeinsame Einflüsse mehrerer Risikofaktoren berücksichtigt, wobei weiterhin alle Patienten in der Grundgesamtheit beobachtet werden können.
Die einbezogenen Leistungen werden für das Jahr 2007 keine Änderung zum Vorjahr erfahren. Es werden alle offenen Operationen erfasst, die zur Behandlung einer Karotisstenose durchgeführt werden.
Auf der Basis der in Kürze vorliegenden Ergebnisse aus der SPACE-Studie (Stentgeschützte Perkutane Angioplastie der Carotis vs. Endarterektomie) kann eine wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit der Methode der interventionellen Therapie der Karotisstenose erfolgen. Die BQS-Fachgruppe Gefäßchirurgie schlägt vor, dass im Rahmen der Qualitätssicherung „Karotis-Rekonstruktion“ ebenfalls eine Dokumentationspflicht für die interventionellen Verfahren bestehen soll. Beide Verfahren werden bei vergleichbarer Indikation und vergleichbarem Patientenkollektiv eingesetzt und sollten daher an gleichen Qualitätsanforderungen gemessen werden. Ein entsprechendes Votum wird dem Gemeinsamen Bundesausschuss vorgelegt.