Ausblick
Im Erfassungsjahr 2006 werden erstmals auch die Komplikationen erfasst, die später als 36 Stunden nach den Eingriffen auftreten, um die Vergleichbarkeit mit der internationalen Literatur herzustellen.
Ebenfalls wird dann unterschieden werden können, ob der Eingriff im dokumentierenden Krankenhaus durchgeführt wurde oder ob es sich um eine so genannte Verbringungsleistung handelt. Damit kann dann ein möglicher Verzerrungseffekt der Ergebnisse durch Verbringungsleistungen zahlenmäßig verdeutlicht werden. Es ist vorgesehen, den Datensatz in den nächsten Jahren stabil zu halten.
Langfristig muss nach Ansicht der BQS-Fachgruppe über eine Fortführung der Herzkatheter-Qualitätssicherung in der jetzigen oder in modifizierter Form – z.B. nur auf therapeutische Interventionen beschränkt – nachgedacht werden.