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Was geschieht, wenn Ergebnisse auffällig sind?

Die Krankenhäuser wurden mit individuellen Krankenhausauswertungen über ihre Ergebnisse informiert. Sie können damit ihr eigenes Ergebnis mit denen anderer Krankenhäuser vergleichen und bei Auffälligkeiten eigene Maßnahmen ergreifen.

Auch die Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung und die BQS gehen auffälligen Ergebnissen in einem festgelegten Verfahren nach. In diesem „Strukturierten Dialog“ werden Ursachen von auffällig schlechten Ergebnissen und Erfolgsfaktoren für auffällig gute Ergebnisse zusammen mit den Krankenhäusern analysiert. Bei Bedarf werden Verbesserungsmaßnahmen vereinbart und überwacht. Der Strukturierte Dialog hat damit entscheidende Bedeutung für eine flächendeckend gleichmäßige, qualitativ hochwertige Versorgung in den deutschen Krankenhäusern.

Im Strukturierten Dialog 2006 über die Ergebnisse des Erfassungsjahres 2005 sollte besonderes Augenmerk auf BQS-Qualitätszielen liegen, die der Kategorie „C“ zugeordnet wurden. Hier kann die Versorgungsqualität am stärksten verbessert werden. Besonders häufig waren BQS-Qualitätsziele zur Indikationsstellung und zu Prozessen betroffen. Sie bieten sich als Handlungsschwerpunkt für den Strukturierten Dialog an.

Für BQS-Qualitätsziele der Kategorie „B“ sollten die Krankenhäuser mit auffälligen Ergebnissen angesprochen werden, um Ergebnisunterschiede zwischen den Krankenhäusern zu vermindern. So soll im Strukturierten Dialog mit 51 Krankenhäusern zum Beispiel eine personenbezogene Einzelfallanalyse für 68 Patienten erfolgen, die ohne Dekubitus aufgenommen wurden und während ihres Krankenhausaufenthaltes einen Dekubitus der schwersten Ausprägung (Grad 4) entwickelt haben.