Dokumentationsraten 2005 in den Leistungsbereichen
Tabelle 2 zeigt die Dokumentationsraten 2005 für die Leistungsbereiche, die 2005 bundesweit verpflichtend zu dokumentieren waren. Diese Leistungsbereiche entsprechen den in § 8 (Einbezogene Leistungen) der Vereinbarung über Maßnahmen der Qualitätssicherung für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V in Verbindung mit § 135 a SGB V genannten Leistungsbereichen.
Die Vollständigkeit der Datenübermittlung für die Leistungsbereiche der Herzchirurgie wurde für alle herzchirurgischen Datensätze gemeinsam berechnet. Eine Aufteilung der zu dokumentierenden Fälle auf die herzchirurgischen Leistungsbereiche „Isolierte Koronarchirurgie“, „Isolierte Aortenklappenchirurgie“ und „Kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie“ ist nicht möglich, da die Auslösung der Dokumentation durch den QS-Filter über den Datensatz Herzchirurgie erfolgt. Die Aufteilung der tatsächlich dokumentierten Datensätze auf die definierten Leistungsbereiche erfolgt im Rahmen der Auswertungen.
Die Dokumentationsraten für den Leistungsbereich „Pflege: Dekubitusprophylaxe“ sind, bezogen auf die einzelnen Leistungsbereiche, jeweils beim zugeordneten medizinischen Leistungsbereich in Tabelle 2 Zeile 4 dargestellt.
Die markierten Dokumentationsraten in drei Leistungsbereichen weisen folgende Besonderheiten auf:
* Im Leistungsbereich Herzschrittmacher-
Aggregatwechsel entstand eine Dokumentationsrate von 100,39% durch die zusätzliche Dokumentation ambulant erbrachter Leistungen.
** Im Leistungsbereich Koronarangiographie und perkutane transluminale Koronarangioplastie (PTCA) entstand eine Dokumentationsrate von 100,85% durch zusätzliche Dokumentation ambulant erbrachter Leistungen.
*** In den herzchirurgischen Leistungsbereichen haben einige Krankenhäuser eine sogenannte Vollerhebung durchgeführt und unabhängig vom Auslöseergebnis des QS-Filters weitere herzchirurgische Operationen dokumentiert, z.B. koronarchirurgische Operationen ohne Einsatz der Herz-Lungen-Maschine. Dadurch entstand eine Dokumentationsrate von 103,69%.