Mammachirurgie
Eine der dramatischsten Verbesserungen konnte beim Qualitätsindikator „Postoperatives Präparatröntgen“ erreicht werden:
Dieser Indikator misst, ob nach der Operation eines verdächtigen Knotens in der Brust mit ausreichender Sorgfalt sichergestellt wurde, dass das zuvor markierte krebsverdächtige Gewebe wirklich entfernt wurde.
Die Ergebnisse 2004 bis 2006 basieren auf vergleichbaren Berechnungsgrundlagen. Allerdings ist zu beachten, dass die Benennung des Datenfelds „Präoperative Drahtmarkierung“ im Datensatz im Laufe der Jahre verbessert wurde. Es dürfte sich also – wie auch sonst häufiger – um eine nicht trennbare Mischung aus Dokumentations- und Prozess-verbesserungen handeln. Der gewünschte Standard von ≥95% ist jedoch noch nicht erreicht worden.
Ebenso rasant verlief die Entwicklung bei der Dokumentation des Sicherheitsabstands, mit der der Tumor im gesunden Bereich aus der Brust entfernt wurde:
Trotzdem sind noch Anstrengungen notwendig, um den Referenzbereich von ≥95% im Bundesergebnis zu erreichen.