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Ausblick

Die Risikoadjustierung mittels logistischer Regression, die in der Bundesauswertung 2005 erstmals eingesetzt wurde, hat die Möglichkeit eines fairen Vergleichs der Ergebnisse zwischen den Krankenhäusern ohne Aufteilung des Patientenkollektivs eröffnet. Diese Methode hat sich bewährt und soll auch in den kommenden Jahren Verwendung finden.

Die einbezogenen Leistungen werden für das Jahr 2008 keine Änderung zum Vorjahr erfahren. Es werden alle offenen Operationen erfasst, die zur Behandlung einer Karotisstenose durchgeführt werden.

Auf der Basis der im Oktober 2006 veröffentlichten Ergebnisse aus der SPACE-Studie (Stentgeschützte Perkutane Angioplastie der Carotis vs. Endarterektomie) und der EVA-3S-Studie (Endarterektomie versus Stenting in Patients with Symptomatic Severe Carotid Stenosis) kann eine wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit der Methode der interventionellen Therapie der Karotisstenose erfolgen. Die BQS-Fachgruppe Gefäßchirurgie schlägt vor, im Rahmen der Qualitätssicherung „Karotis-Rekonstruktion“ ebenfalls eine Dokumentationspflicht für die interventionellen Verfahren zu inkludieren. Beide Verfahren werden bei vergleichbarer Indikation und vergleichbarem Patientenkollektiv eingesetzt und sollten daher an gleichen Qualitätsanforderungen gemessen werden. Ein entsprechendes Votum liegt dem Gemeinsamen Bundesausschuss vor.