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Funktionen des QS-Filters

Mit dem Algorithmus des QS-Filters wird eine dokumentationspflichtige Leistung identifiziert und die Dokumentation für die Qualitätssicherung ausgelöst. Auch im internen Controlling des Krankenhauses und für das Erstellen einer Sollstatistik kommt der QS-Filter zum Einsatz.

Der QS-Filter identifiziert die dokumentationspflichtigen Leistungen, indem er für jeden Fall die im Krankenhaus dokumentierten Daten – im Wesentlichen dessen Prozeduren- und Diagnosen-Kodes – mit den Ein- und Ausschlusskriterien für die Leistungsbereiche in der Qualitätssicherung vergleicht. Treffen die definierten Kriterien zu, stößt dies im Krankenhaus die Dokumentation und die Aufnahme in die QS-Filter-Sollstatistik an. Der Algorithmus des QS-Filters ist einfach aufgebaut. Die Logik orientiert sich am DRG-Grouper-Algorithmus. Die Prüfung wird für jeden Krankenhausfall und für alle Leistungsbereiche durchgeführt.

Die QS-Filter-Software, die auf Basis dieses Algorithmus arbeitet, kommt im Krankenhaus zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlicher Zielsetzung zum Einsatz:

  • Prüfen: Auslösen der QS-Dokumentation
    Auslösen der QS-Dokumentation während der Leistungserbringung: Identifikation der dokumentationspflichtigen Leistungen eines Krankenhausfalles.
  • Zählen: Erstellen der QS-Filter-Sollstatistik
    Erstellen der QS-Filter-Sollstatistik zum Abschluss des Erfassungsjahres: Identifikation der dokumentationspflichtigen Leistungen aus allen Krankenhausfällen (vgl. Kapitel „Datenmanagement“ des BQS-Qualitätsreports 2006).
Funktionen des QS-Filters