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Einleitung

Fachgruppenmitglieder

Die koronare Herzerkrankung ist nach der arteriellen Hypertonie die häufigste Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems in den Industrieländern.

Unter koronarer Herzerkrankung (KHK) versteht man eine Verengung der Herzkranzgefäße. Häufigste Ursache ist die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Sind die Herzkranzgefäße in erheblichem Umfang verengt und können sie deshalb die Herzmuskulatur nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen, spricht man von einer behandlungsbedürftigen koronaren Herzkrankheit.

Als Behandlungsoptionen der koronaren Herzerkrankung stehen die medikamentöse Behandlung, die Behandlung mittels Herzkatheter (Dilatation und/ oder Stent) und die Operation (Bypass) zur Verfügung. Differenzierte evidenzbasierte Empfehlungen, welche Behandlungsoption in einer gegebenen Situation bevorzugt angewandt werden sollte, liegen für Deutschland seit 2006 mit der Nationalen Versorgungsleitlinie „Chronische Koronare Herzerkrankung“ vor. Zu dieser Leitlinie wurden auch Begleitinformationen für Patienten veröffentlicht (www.versorgungsleitlinien.de/patienten/pdf/nvl_khk_patienten.pdf).

In diesem BQS-Leistungsbereich werden Qualitätsaspekte der operativen Versorgung verengter Herzkranzgefäße mittels körpereigener Venen oder Arterien (Arteria mammaria interna, Arteria radialis) erfasst. Nachdem bisher vorwiegend Eingriffe betrachtet wurden, die unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt wurden, liegen mit der BQS-Bundesauswertung 2007 erstmals vollständige Daten auch für koronarchirurgische Operationen ohne Herz-Lungen-Maschine (so genannte „off-pump“-Koronarchirurgie) vor.