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Qualitätsziel

Allgemeine postoperative Komplikationen

Selten allgemeine postoperative Komplikationen

Hintergrund des Qualitätsindikators

Unter „allgemeinen postoperativen Komplikationen“ werden Pneumonie, kardiovaskuläre Komplikationen und thromboembolische Ereignisse verstanden, die den postoperativen Verlauf verkomplizieren und ggf. lebensbedrohlich sein können. Allgemeine Operationsrisiken steigen mit zunehmendem Alter und der Anzahl an Komorbiditäten. Eine Metaanalyse von Saleh et al. (Saleh et al. 2002) nennt eine Komplikationsrate (allgemeine und operative Komplikationen) nach Knie-TEP-Wechseloperation von insgesamt 26,3%.

Strukturierter Dialog zum Erfassungsjahr 2006

Im Strukturierten Dialog 2007 zum Erfassungsjahr 2006 war von 13 um Stellungnahme gebetenen Krankenhäusern nach Abschluss des Strukturierten Dialogs ein Krankenhaus qualitativ auffällig. Sieben Krankenhäuser werden gezielt im Folgejahr beobachtet.

Bewertung der Ergebnisse 2007

Die Risikoadjustierung der allgemeinen postoperativen Komplikationen erfolgt durch eine Stratifizierung nach ASA-Klassen. Der Benchmark erfolgt aber für die Kennzahl, die alle Patienten erfasst, da es sich um einen elektiven Eingriff handelt. Die Gesamtrate von 2,1% entspricht dem Vorjahresergebnis (2,2%) und ist als Ausdruck guter Versorgungsqualität zu werten.