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Qualitätsziel

Letalität

Geringe Letalität

Hintergrund des Qualitätsindikators

Der Kniegelenkendoprothesenwechsel stellt – sofern es sich nicht um einen fulminant fortschreitenden Infekt oder eine periprothetische Fraktur handelt – einen Elektiveingriff bzw. einen Eingriff mit aufgeschobener Dringlichkeit dar, der die Lebensqualität des Patienten verbessern soll. Der Indikation zur Wechseloperation muss eine sorgfältige individuelle Risikoabschätzung vorausgehen. Eine extrem geringe perioperative Letalität ist – unabhängig von bestehenden Komorbiditäten – zu fordern. Dies findet seinen Ausdruck in der Maßgabe der BQS-Fachgruppe Orthopädie und Unfallchirurgie, jeden Todesfall in der elektiven Endoprothetik im Strukturierten Dialog in einer Einzelfallanalyse nachzuverfolgen.

Strukturierter Dialog zum Erfassungsjahr 2006

Im Strukturierten Dialog 2007 zum Erfassungsjahr 2006 war von zehn um Stellungnahme gebetenen Krankenhäusern nach Abschluss des Strukturierten Dialogs kein Krankenhaus qualitativ auffällig.

Bewertung der Ergebnisse 2007

24 von 9.565 Patienten (0,25%) mit Knie-TEP-Wechseln verstarben im Jahre 2007. Bei diesen Eingriffen ist jeder Todesfall zu analysieren (Sentinel Event). Das Gesamtergebnis wird von der BQS-Fachgruppe als unauffällige Versorgungsqualität gewertet.