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Qualitätsziel

Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI

Möglichst oft Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI

Hintergrund des Qualitätsindikators

Eine Katheterintervention kann als erfolgreich angesehen werden, wenn sie zur Besserung von Beschwerden und Befunden einer Myokardischämie geführt hat und wenn sie ein gutes angiographisches Ergebnis zeigt. Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (Herzinfarkt) ist die Verringerung der Stenose durch die Katheterintervention entscheidend für das Überleben.

Ein angiographischer Erfolg wird von der amerikanischen Leitlinie bei Eingriffen ohne Stent als eine Reststenose <50% und mit Stent als eine Reststenose <20% definiert (Smith et al. 2006).

Das „Erreichen des wesentlichen Interventionsziels“ ist bei diesem Qualitätsindikator wie folgt definiert: „nach Einschätzung des Untersuchers: im Allgemeinen angiographische Residualveränderung des dilatierten Segments unter 50%“.

Strukturierter Dialog zum Erfassungsjahr 2006

Im Strukturierten Dialog 2007 zum Erfassungsjahr 2006 wurde insgesamt 16-mal im Strukturierten Dialog eine Stellungnahme angefordert. In keinem Fall bestand auch nach Abschluss des Strukturierten Dialogs eine qualitative Auffälligkeit. 14-mal wird im Folgejahr das Ergebnis gezielt nachkontrolliert.

Bewertung der Ergebnisse 2007

Der angiographische Erfolg gelang 2007 bei Infarkt-PCI in 93,3%. Das ist ein gutes Gesamtergebnis und deutet darauf hin, dass die Katheterintervention ihren festen Platz in der Infarktbehandlung eingenommen hat. Nur wenige Krankenhäuser blieben unter dem Referenzbereich von 85%, der sich aus dem 95%-Perzentil früherer Jahre ableitet.