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Qualitätsziel

Klinische Stabilitätskriterien

Angemessener Anteil von Patienten, die bis zur Entlassung nach Hause mindestens sechs klinische Stabilitätskriterien erfüllen

Hintergrund des Qualitätsindikators

Patienten, die mit einem nicht erfüllten Stabilitätskriterium entlassen werden, haben ein leicht – aber nicht signifikant – erhöhtes Letalitäts- und Wiederaufnahmerisiko (Halm et al. 2002). Im Vergleich dazu steigt das Letalitäts- und Wiederaufnahmerisiko auf das Siebenfache an, wenn zwei oder mehr der sieben Stabilitätskriterien nicht erfüllt sind. Daher wird es als Zeichen guter Qualität angesehen, wenn vor der Entlassung mindestens sechs klinische Stabilitätskriterien erfüllt sind. Der Referenzbereich ist bei mindestens 95% festgelegt.

Strukturierter Dialog zum Erfassungsjahr 2006

75% (104) der numerisch auffälligen Krankenhäuser wurden um eine Stellungnahme gebeten. In 50 Fällen (48%) wurden Dokumentationsprobleme angegeben. In 17 Fällen (16%) wurden eine besondere klinische Situation oder besondere Einzelfälle als Ursache für die Auffälligkeit benannt. 55 der Krankenhäuser wurden nach dem Strukturierten Dialog als unauffällig bewertet, werden im nächsten Jahr gezielt beobachtet. Zwei Krankenhäuser wurden als qualitativ auffällig bewertet.

Bewertung der Ergebnisse 2007

Bei diesem Indikator wird bewertet, ob die Patienten in einem klinisch stabilen Gesundheitszustand entlassen werden. Hierzu müssen folgende Kriterien vor der Entlassung gemessen und beurteilt werden: Der Bewusstseinszustand (mögliche Desorientierung), die Fähigkeit zur stabilen Nahrungsaufnahme, die spontane Atemfrequenz, die Herzfrequenz, die Temperatur, die Sauerstoffsättigung im Blut und der (systolische) Blutdruck.

Das Gesamtergebnis liegt bei 97,4% und weist wie im Vorjahr (96,9%) auf eine gute Versorgungsqualität hin. Die Spannweite der Ergebnisse zeigt eine sehr positive Entwicklung (2006: 14,0 bis 100,0%, 2007: 53,6 bis 100,0%).